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Circle-C-Ranch #45: Allein im Kugelregen

2021 105 Seiten

Leseprobe

Table of Contents

Allein im Kugelregen

Copyright

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Allein im Kugelregen

Circle-C-Ranch Band 45

Western von Bill Garrett

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 105 Taschenbuchseiten.

 

Ausgerechnet auf dem Gebiet der Circle-C-Ranch will eine Gruppe von Landvermessern nach Bodenschätzen suchen. Was Buster Tom zunächst nicht weiß, ist die Tatsache, dass diese Leute die Schürfrechte an eine große Firma verkaufen wollen, ohne sich um die eigentlichen Besitzverhältnisse zu kümmern. Doch dann versuchen diese Männer, ihn unter Druck zu setzen, und das lässt sich Tom Copper nicht so einfach bieten.

 

 

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

Alfred Bekker

© Roman by Author / Cover: Steve Mayer, 2020, nach Motiven von M.Dixon & Mark Turner123RF

© dieser Ausgabe 2020 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

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1

Jimmy Copper, der jüngste Sohn des Circle-C-Ranchers, blickte auf Sten, der lang ausgestreckt auf der Ladefläche lag, die Hände gefaltet und den Hut auf dem Gesicht.

„Um Himmels willen, Hep!“, stieß er erschrocken hervor. „Was ist denn passiert?“

Hep, der die Fuhre angebracht hatte, sprang vom Bock. „Nur scheintot“, erklärte er und wickelte die Zügel um den Holm.

„Scheintot?“, fragte Jimmy. „Wer hat das denn festgestellt? Doc Mills?“

„Nein! Ich habe das festgestellt“, grinste Hep, der untersetzte irische Feuerkopf. „Riech doch! Oder bist du taub auf der Nase? Der Hundesohn ist stockbesoffen.“

„Was! So früh am Morgen?“

Hep kicherte, stapfte um den Wagen, warf das Seitenbord herunter und kam zurück. „Hilf mir den Bastard abladen, damit wir ihn wegbringen können, bevor der Boss auftaucht. Der sprengt ihn noch mit seiner Pfeife in die Luft … so explosiv, wie Sten sein muss!“

Sie fassten beide an, kippten den Wagen hoch, dass Sten mitsamt der Strohunterlage herunterrutschte. Steif wie ein Brett fiel Sten auf den Boden, rollte aus dem Stroh und blieb liegen. Die beiden ließen den Wagen krachend auf die Räder fallen und traten zurück.

„Hep!“, brummte Jimmy und ging zu Sten. „Der ist doch nicht besoffen. Der hat doch irgend etwas, du Nilpferd!“

Hep lachte. „Besoffen habe ich ja auch nicht gesagt. Stockbesoffen ist der räudige Bruder! Und was er hat, das weiß ich auch. Den Kanal gründlich voll! Stell ihn doch auf den Kopf, dann kommt ihm der Whisky eimerweise aus den Ohren. Wetten?“

Jimmy warf Hep einen misstrauischen Blick zu, bückte sich und schnupperte. „Das ist doch nicht zu fassen!“, brummte er zurückfahrend.

„Du kennst ihn doch!“, griente Hep und rückte sich den Hut gerade. „Wenn der liebe Onkel Sten mal loslegt, halten ihn keine zehn Pferde. Auch keine elf.“

„Bestimmt plagt ihn sein Rheuma wieder so sehr“, meinte Jimmy mitfühlend.

„Rheuma!“, lachte Hep. „Warst du nicht dabei, wie ihn der Alte gestern zusammengestaucht hat? Da sind hier vielleicht die Fetzen geflogen. Und danach ist er ab. Wie ein Kater, den einer gegen den Strich gebürstet hat. – Na, nun ist ja sein Fell wieder glatt. Tragen wir ihn weg.“

„Wo hast du ihn aufgelesen?“, wollte Jimmy wissen.

„Na, wo schon? Als ich in die Stadt gekommen bin, wollte ich natürlich mal auf einen raschen Sprung zu Rip O'Hagan ‘rein. Ruhetag! So ein Schild! Das sind ja ganz neue Moden, dachte ich. Da kam Rip schon heraus. Sie saßen noch beisammen und lärmten, weil Rip nichts mehr einschenken konnte. Sten mit seiner großen Fresse vorneweg. Dabei ist dieser Schneider in der Nacht mit zwei Rieseneimern voll Bier durch die Stadt gesaust und hat jedes Pferd getränkt, das er erwischen konnte. Im Mietstall sollen die Gäule noch heute morgen flachgelegen haben.“

Jimmy schaute auf Sten hinab, schüttelte den Kopf und grinste. „Das ist vielleicht ein wildes Luder!“

„Das Gemeinste kommt ja noch“, sagte Hep. „Als Rip und ich ihm endlich klarmachen konnten, dass Rip keinen Tropfen Alkohol mehr im Haus hat und einen Ruhetag einlegen muss, weil diese Radaubrüder ihm alles weggesoffen haben, da hat er sich steif gemacht und ist umgefallen wie ein Brett. Da liegt er nun im Dreilirium.“

Jimmy verzog das Gesicht. „Hep, De –lirium!“

Hep schüttelte den Kopf. „Bei dem nicht! Der hat es dreifach!“

„Baden wir ihn?“

„Davon träume ich, seit mir Rip das Geschäft um ein Bier wegen diesen Sauf-aus-Teufeln verweigern musste.“

„Fass an!“, sagte Jimmy.

Doch als sie sich bückten, ging am Haus die Tür und Tom Copper, Jimmys Vater, trat unter das Lattendach.

„He, was ist mit euch beiden los?“, rief er prompt mit Stentorstimme. „Habt ihr nichts zu tun? Warum bist du schon wieder da, Hep? Wo ist denn das Bauholz, die Drahtrollen?“

„Ach je!“, murrte Hep und schob sich den Hut in den Nacken.

„Na, mach ihm schon klar, dass du erst eine Christenpflicht zu erledigen hattest!“, zischte Jimmy.

Der Rancher, der in ganz Arizona bei Weißen wie bei Roten als Buster Tom bekannt war, kam über den Hof gestampft und trat um den Wagen. Er stemmte die Fäuste ein, blickte auf Sten und sah dann Jimmy und Hep eiskalt an.

„Er hat die ganze Nacht hindurch mit den Vermessern gezecht“, erklärte Hep.

Buster Tom furchte die Brauen. In seinem Gesicht arbeitete es.

„Mit was für Vermessern? Da hat er wohl sein ganzes Geld auf den Kopf gekloppt und die Bande freigehalten, was?“

„Es sind Landvermesser irgendeiner Gesellschaft, die hier Öl und Erz sucht“, antwortete Hep. „Und die Burschen haben ihn freigehalten, wie mir Rip O'Hagan erzählte. Sie wollten ihn für ihren Verein anwerben, da die Cowboys in dieser Gegend doch bald arbeitslos würden.“

„Was ist denn das für ein Quatsch?“, polterte Buster Tom.

„Ich berichte nur, was mir Rip gesagt hat“, versetzte Hep beleidigt.

„Fahr nur nicht gleich aus dem Anzug“, knurrte Buster Tom. „Man wird ja wohl noch Quatsch einen Quatsch nennen dürfen. Nun packt den Kerl schon, zieht ihn gründlich durchs Wasser und dann in die Koje. Sobald er zu sich kommt, könnt ihr ihm getrost klarmachen, dass er morgen für zwei zu schuften hat.“

„Aber er hat doch seinen freien Tag“, meinte Jimmy.

„Bestimmst du das jetzt?“, grollte Buster Tom und maß seinen Sohn von oben bis unten.

Jimmy verdrehte die Augen. „Deshalb hast du dich doch gestern mit ihm gestritten. Er wollte doch seine freien Tage alle um den vierten Juni herum nehmen, um den Unabhängigkeitstag mal gründlich zu feiern. Du aber hast darauf bestanden, dass er seinen freien Tag für diesen Monat heute nimmt.“

„Zieht ihn trotzdem durchs Wasser!“, polterte Buster Tom. „Hep muss den Weg nach Tucson schließlich zweimal machen. Es ist ja nicht Heps freier Tag. – Na, was ist?“

Jimmy und Hep hatten Matt Jackson, den Vormann, entdeckt, der im gestreckten Galopp von Norden her zur Ranch geritten kam.

„Da kommt Matt“, sagte Jimmy.

„Ach, der soll wohl mit anfassen? Ihr schafft das wohl nicht zu zweit, wie?“

Er bückte sich wütend, hob Sten auf, trug ihn zum Tränktrog und warf ihn hinein, dass es rauschte und spritzte.

Sten kam sofort zu sich. „Hilfe!“, brüllte er und versank.

Buster Tom blickte auf den Vormann und wischte sich die Spritzer aus dem Gesicht.

Sten kam kurz hoch, brüllte wie am Spieß und sackte wieder weg.

Jimmy und Hep stürzten hinzu, damit er nicht ertrank.

Buster Tom lief Matt entgegen und warf einen mürrischen Blick auf die Szenerie. „Die ganze Nacht saufen und dann das bisschen Wasser nicht vertragen. Und dann noch den Unabhängigkeitstag zwölf Tage lang feiern wollen.“

„Hilfe!“, gurgelte Sten wieder, der sich im Wasser benahm wie ein Fisch, der unversehens aufs Trockene geraten war.

Matt Jackson war in Buster Toms Alter. Sie waren die beiden Alten auf der Circle-C; die beiden Alten, die diese Ranch aufgebaut hatten. Deshalb waren sie auch miteinander per du.

„Tom, du musst sofort mitkommen“, rief Matt Jackson, als er aus dem Sattel sprang. „Im Norden steht ein Holzturm. Ich glaube, da bohren welche in der Erde herum.“

„Was regt dich das so auf?“, knurrte Buster Tom grollend. „Lass ihn doch stehen. Oder soll ich ihn vielleicht abreißen kommen?“

„Er steht auf unserem Land, Tom!“

Buster Tom erstarrte förmlich. „Was?“, donnerte er.

„Ich habe versucht, die Leute wegzuschicken“, erklärte Matt Jackson. „Aber sie sind bis an die Zähne bewaffnet.“

„Sattelt mein Pferd!“, schnarrte Buster Tom und lief ins Haus zurück.

Jimmy und Hep hatten Sten aus dem Tränktrog gezogen. Er stieß sie beide zurück und hinkte, nass wie eine ertränkte Ratte, zum Schlafhaus hinüber.

„So ein richtiges Bad wirkt doch immer noch Wunder“, grinste Hep.

„Ja!“, bescheinigte ihm Jimmy. „Da geht und tropft er.“

„Was ist denn hier los?“, brummte Matt Jackson, schaute Sten verwundert nach und sah dann Jimmy und Hep an. Argwohn und Misstrauen im Blick. „Was habt ihr mit ihm angestellt?“

„Jetzt wird ja der Hund in der Pfanne verrückt!“, schimpfte Hep, winkte wütend ab und lief in den Stall, um Buster Toms Pferd zu satteln.

Jimmy berichtete dem Vormann kurz und wollte dann von ihm wissen, was im Norden vorgefallen war, welche Entdeckung er dort gemacht hatte. Aber da kam Buster Tom schon aus dem Haus, den Colt um die Hüften und ein Gewehr in der Faust. Mit federnden langen Schritten kam er ins Freie und stapfte über den Hof.

„Ich komme mit, Vater!“, erklärte Jimmy.

„Das erledige ich allein!“, brummte Buster Tom. „Kümmert ihr euch darum, dass die Arbeit gemacht wird. Du auch, Matt. Die Kälber müssen bis morgen aus der Mastherde heraus sein.“

Hep kam mit Buster Toms Pferd aus dem Stall, Der Rancher nahm ihm das Tier ab und schwang sich in den Sattel. – Da war auf einmal Sten wieder da, den sie über der anderen Aufregung vollkommen vergessen hatten.

Wankend und mit stierem Blick stand er auf einmal am Brunnen und rülpste laut. „Wir sind alle in Gefahr!“, leierte er. „Wir alle. – Da haben die Bastarde …“

Er verstummte, weil er für einen Augenblick alle Kräfte benötigte, um auf den Beinen zu bleiben. „Hick!“, röhrte er und schaute dumm in die Runde. „Sie werden uns vertreiben. Hick! Mit Feuer und Rauch. Ja-ja! Ich habe es herausgefunden. Ich habe es aus … aus … ausspioniert. Heute Nacht. Hick!“

„Was ist los?“, knurrte Matt Jackson und stemmte die Fäuste in die Hüften.

Sten hinkte stampfend drei Schritte auf ihn zu und stolperte zwei wieder zurück. „Geopfert habe ich mich heute Nacht. Da … da … dafür tauchen die Mistkerle einen ins Wasser.“

„Bringt ihn in die Koje!“, rief Buster Tom, brachte sein Pferd in Gang und galoppierte von der Ranch. Im gestreckten Galopp jagte er nach Norden hinauf. Das Pferd hielt dieses mörderische Tempo natürlich nicht lange durch. Bis zur nördlichen Grenze der Circle-C-Ranch waren es immerhin zehn volle Meilen.

Als Buster Tom die felsige Gegend erreichte, war es Mittag. Schweißnass und staubbedeckt kam er in dem kleinen Kessel an. Er hielt auf der Höhe und schaute der Gruppe Männer zu, die an den Felsen kratzten und nagten. In der Mitte des Kessels stand ein kleines Gerüst, das ihn an einen Bohrturm erinnerte, den er auf einem Bild gesehen hatte. Es war nicht ganz so groß und wurde auch nicht mit einer Dampfmaschine betrieben. Hammerschläge und das Knarren von Seilwinden klangen zu ihm herauf.

Buster Tom nahm das Gewehr aus dem Sattelschuh und lud die Waffe durch. Dann ritt er hinunter. Er hielt auf das Bohrgerüst zu, an dem etwa ein Dutzend Männer arbeiteten.

Sie entdeckten den Rancher erst, als er den Hang hinabritt. Aber es schien sie nicht aufzuregen. Die meisten Männer wandten sich wieder ihrer Tätigkeit zu.

Am Westrand des Kessels sah Buster Tom Zelte und Wagen stehen. Sie schienen schon eine ganze Weile hier oben zu hausen.

„Ihr sucht vermutlich Wasser!“, rief Buster Tom, als er vor dem Gerüst hielt.

Die Männer hörten auf zu hämmern und an den knarrenden und quietschenden Winden zu drehen. Einer von ihnen trat auf ihn zu. Er war groß und breit in den Schultern. Er nahm den Hut ab und wischte sich den Schweiß aus Gesicht und Nacken.

„Ja, wir suchen hier Wasser“, erklärte er und lächelte, wobei er Buster Tom kritisch musterte. „Wir haben hier eine Menge vor, und dazu benötigen wir auch eine Menge Wasser.“

Buster Tom zwang sich zur Ruhe. „Das ist das erste, was ich darüber höre. Nett, dass mir endlich jemand mitteilt, dass er auf meinem Grund und Boden eine Menge vorhat. Da bin ich Ihnen aufrichtig verbunden, Sir!“

Der Mann lächelte. „Aha, Sie sind Tom Copper, nicht wahr?“

„Ja, der bin ich!“, versetzte Buster Tom grollend. „Und mit wem habe ich die Ehre?“

„Mein Name ist Leslie Hewitt“, erwiderte der Mann grinsend und setzte den Hut wieder auf. „Doch die Ehre haben Sie mit der MARC. Mit der Mining and Railroad Company. Sitz in Santa Fe.“

Buster Tom sah sich um. Die Männer, die ringsum zwischen den Felsen beschäftigt waren, hatten mittlerweile ihre Tätigkeit ebenfalls unterbrochen und blickten gespannt herüber. Er sah Leslie Hewitt wieder an.

„So, mit Sitz in Santa Fe. Dann wissen Sie und Ihre Männer ja, wo Sie hingehören.“ Er schwang das Gewehr hoch und richtete es auf Hewitts Kopf. „Verschwindet! Ihr alle! Packt zusammen! Auf nach Santa Fe mit euch! Grüßen Sie mir die Herren der MARC dort mit ihrem Sitz in Santa Fe. Hier jedenfalls sitze ich. Damit das klar ist. – Runter von meinem Land! Ich bin kein kleinlicher Mann. Deshalb gebe ich Ihnen vierundzwanzig Stunden Zeit zum Zusammenpacken. Und ich kann Ihnen nur raten, die Frist zu nutzen, sonst werde ich das Zusammenpacken besorgen. Aber auf meine Weise.“

Hewitt grinste. „Mr. Copper, Sie machen sich lächerlich. Die MARC hat für dieses ganze Gebiet die Schürfrechte erworben. Wir sind zunächst nur hier, um den Boden und die Gesteinsformationen zu untersuchen. Silber haben wir schon gefunden, in einer Menge, dass sich der Abbau lohnen könnte. Wir gehen systematisch vor. Von hier aus südwärts.“

Buster Tom lachte wütend. „Da kommen Sie wohl mit Ihren Männer auf meine Ranch und klopfen da die Gebäude noch ab, wie?“

„Wir werden es nicht übertreiben“, lächelte Hewitt.

„Sie haben schon übertrieben!“, knurrte Buster Tom. Er wies in die Runde. „In vierundzwanzig Stunden will ich das alles auf meinem Land nicht mehr sehen.“

„Wir haben das Recht dazu erworben“, erwiderte Hewitt. „Sie würden sich ungesetzlich verhalten, Mr. Copper.“

Buster Tom schüttelte den Kopf. „Es ist mein Land. Außerdem komme ich nicht allein, Mr. Hewitt. Ich bringe einen Marshal mit.“

Hewitt lächelte. „Sie meinen den US-Marshal in Tucson? Den haben wir schon informiert. Ich habe hier ein Schreiben der Behörde.“

„Das interessiert mich gar nicht“, versetzte Buster Tom schroff. „Ich kenne meine Rechte. Von diesem Land holt keiner einen Stein herunter, wenn ich das nicht will. Ich weiß auch, wie ich meine Rechte verteidige.“

„Sie wollen sich gegen die MARC auflehnen?“

„Dieser Name interessiert mich nicht. Er schreckt mich auch nicht, Mr. Hewitt, sollten Sie das vermuten. Sie wissen also Bescheid! Ich meine das ernst. Verdammt ernst!“

Er zog sein Pferd um die Hand und galoppierte aus dem Kessel.

Hewitt blickte dem Rancher nach, bis er nicht mehr zu sehen war.

„Weiterarbeiten!“, rief er dann mit Schärfe in der Stimme, worauf das Klopfen und Hämmern sofort wieder begann.

Einer der Männer stieg von der Felsplatte herunter und wischte sich die Hände an den Hosenbeinen sauber. „Wir hätten ihm sofort eins durch den Schädel pusten sollen, Hewitt“, meinte er.

Hewitt verzog missmutig das Gesicht und rückte den Hut gerade. „Ich habe darauf gewartet, dass er aus der Haut fahren würde. Aber dieser alte Knacker hatte sich zu gut in der Gewalt.“

„Soll ich ihm nachreiten? Wenn wir den Kerl haben, haben wir hier alles in der Tasche.“

Hewitt blickte aus schmalen Augen zu dem Höhenrücken empor, über den hinweg der Rancher verschwunden war. „Wir kriegen ihn schon, Capo. Nur langsam! Der Marshal untersucht den Postkutschenüberfall in Retho. Bis der zurückkommt, haben wir hier alles unter Dach und Fach.“

„Aber die MARC kauft uns den Fetzen hier nicht ab, ehe wir nicht die Besitzverhältnisse geklärt haben. Vorher lohnt es sich auch gar nicht, die Gutachten abzuschicken.“

„Mit dem Gutachten fangen wir sofort an“, erklärte Hewitt. „Das geht heute noch auf die Reise. Die Geologen der MARC sind ohnehin mit ihren Untersuchungen fertig. Andre, Picco und Zento sollen nachher zu mir ins Zelt kommen. Du kommst dann mit den Geologen nach.“

Capo wies nach Osten. „Da kommen Sie schon, die Suppenhühner!“, sagte er.

Hewitt blickte in die gewiesene Richtung. Die beiden Geologen, die ihm die MARC geschickt hatte, kamen, die beladenen Maultiere an den Zügeln, in den Kessel zurück.

„Dann fangen wir auch sofort an“, sagte Hewitt entschlossen. „Ich erwarte die Gentlemen im Zelt. Laslow kann sich mit seinen Leuten rüsten. In einer Stunde können sie sich mit dem Gutachten nach Santa Fe auf den Weg machen.“

Capo grinste. „Die werden wohl kaum Schwierigkeiten machen. Verlass dich darauf.“

Hewitt legte ihm die Hand auf die Schulter. „Darauf verlasse ich mich hundertprozentig. Wir machen es wie drüben in Alabama. Claro?“

„Selbstverständlich!“, griente Capo und setzte sich in Bewegung. Er ging den Geologen entgegen.

Hewitt schaute noch einmal in die Runde und lief dann hinüber zu den Zelten. Linda trat aus seinem Zelt, als er den Platz erreichte. Sie war sehr jung und an das Leben in der Wildnis überhaupt nicht gewöhnt.

„Es ist heiß!“, stöhnte sie. „Und dazu ist es auch noch langweilig. Ich hasse dieses Leben, Leslie. Wirklich!“

Hewitt nahm den Hut ab und trocknete sich die Stirn. „Mir bekommt das Klima auch nicht. Aber wer zu etwas kommen will, der muss auch etwas auf sich nehmen.“

„Können wir nicht einmal wenigstens uns in Tucson einen guten Tag machen? Ich muss endlich wieder einmal zivilisierte Menschen sehen.“

„Was hast du für eine Vorstellung von Tucson!“, erwiderte er. „Doch darüber reden wir noch. Nimm dir jetzt ein Pferd und sieh dir die Gegend etwas an!“

Sie musterte ihn verärgert. „Was gibt es denn hier zu sehen? Auch noch bei dieser Hitze!“

„Tu, was ich dir sage, Baby, sonst gibt‘s eins hinten drauf!“, lächelte er.

Sie strich sich das blonde lange Haar aus der Stirn, warf ihm einen wütenden Blick zu und stolzierte davon.

Hewitt sah ihr nach. Sie reizte ihn schon, und er war froh, dass er sie hatte. Aber er war sich darüber im Klaren, dass sie nicht lange bei ihm bleiben würde, wenn er nicht endlich zu Geld kam. Sie war ein Leben in Saloons, in Reichtum und Luxus gewohnt.

Er betrat das Zelt, nahm den Hut ab und zog die Jacke aus. Dann blieb er vor dem Klapptisch stehen, auf dem die vielen Gesteinsproben lagen. Nicht eine gab etwas Vernünftiges her. Aber das sollte keine Rolle spielen.

Nach einer Weile kamen Andre, Picco und Zento herein, jene Revolvermänner, die er extra für diesen Coup angeworben hatte.

„Verteilt euch!“ wies er sie ein. „Tut zunächst so, als ob euch alles gar nichts angeht. Ihr merkt dann schon, wenn ihr einzugreifen habt.“

Augenblicke später tauchte Capo mit den Geologen der großen Gesellschaft auf. Es handelte sich um zwei ältere Männer, die schon weißes Haar hatten. Der eine hieß Malrox und der andere Gate. Sie hatten sich redlich abgerackert. Das sah man ihnen auch an.

„Ich muss Ihnen leider die Mitteilung machen, dass sich der Aufwand nicht gelohnt hat“, erklärte Gate, als sie das Zelt betraten und sich auf den Proviantkisten niederließen. „Silber ist zwar vorhanden, aber doch sehr wenig. Wasser gibt es ebenfalls sehr wenig. Zuwenig, um eine Erzwäsche in Betrieb zu halten. Zudem ist es ungenießbar. Und Trinkwasser würde ja auch gebraucht. Wir können also der Gesellschaft nicht raten, dieses Land von Ihnen zu kaufen, Mr. Hewitt.“

„Aber, Mr. Gate!“, lächelte Hewitt. „Es gibt hier nicht nur Silber. Es sind auch Nickel vorhanden und eine Menge andere Erze. Das haben Sie mir doch gestern erst selbst gesagt.“

Gate hob den Zeigefinger. „Spuren davon, habe ich gesagt.“

„Ach was! Es ist ein reiches Land. Reich an Bodenschätzen aller Art“, lächelte Hewitt. „Setzen Sie jetzt das Gutachten auf.“

„Es lohnt sich gar nicht, ein Gutachten zu erstellen“, meinte Malrox, der zweite Geologe. „Wir reisen nach Santa Fe zurück. Das erspart Ihnen weitere Kosten.“

Hewitts Lächeln gerann. „Sie setzen jetzt ein Gutachten auf, in dem steht, dass der gesamte Landstrich um Tucson herum eine Goldgrube an Bodenschätzen ist. Alle Erze sind hier vorhanden. Und sie schlagen auch gleichzeitig den Preis von einer halben Million Dollar vor, die die MARC an uns zahlen soll, um dieses Land hier zu erwerben. Haben Sie das verstanden?“

Gate und Malrox sahen sich entrüstet an. „Aber das können wir doch gar nicht. Es wäre Treuebruch und Lüge!“, entsetzte sich Gate, und Malrox nickte heftig.

Hewitt klopfte Zento auf die Schulter, der direkt hinter ihm stand.

Zento zauberte den Colt in die Faust und trat auf die beiden Geologen zu. „Wie wäre es denn mit einer Schädelbohrung, he? Tut, was Mr. Hewitt verlangt, oder so ein Klugscheißer von Gutachter wird in euren Köpfen nicht nur Gehirnwindungen, sondern auch eine Menge Blei finden. Was haltet ihr davon?“

Gate und Malrox standen auf.

„Mr. Hewitt!“, begehrte Malrox auf. „Das ist Erpressung!“

„Setzen!“, knurrte Zento und gab jedem einen Stoß vor die Brust, dass sie ächzend auf die Kisten zurückfielen. „Spuckt jetzt ein anständiges Gutachten aus, das die MARC heiß macht, und dann könnt ihr gehen. Im anderen Fall wird Blei gefunden werden. Eine ziemliche Menge. Wo, das wisst ihr ja.“

„Und ihr schlagt vor allem den Preis von einer halben Million Dollar vor“, sagte Hewitt. „Das wäre doch auch nur gerecht, oder?“

„Ich protestiere!“, zischte Gate. „Das können Sie mit uns nicht machen!“

Da nahmen auch Hewitt, Capo und die anderen beiden Halunken die Revolver in die Fäuste.

„Das schreckt uns nicht!“, erklärte Gate. „Erschießen Sie uns. Bitte! Aber das ist Mord!“

„Zento!“, sagte Hewitt angewidert.

Zento reckte sich, schob den Colt umständlich in die Halfter zurück und schlug dann blitzschnell zu.

Gate war ein kleiner Mann. Zento hingegen ein großer und starker Bursche, mit Fäusten, die jedem Vergleich mit Schmiedehämmern standhielten. Er traf Gate am Kopf und am Kiefer. Gate überschlug sich, fiel gegen die Zeltwand und krachte zu Boden.

Malrox hob erschrocken die Arme, als sich Zento ihm zuwandte.

Zento lächelte gemein. „Nur keine Angst, Junge! Dir schneiden wir bloß ein paar Streifen in die Haut und salzen sie ein. Also, wie ist das mit einem guten Gutachten, he?“

Es dauerte keine fünf Minuten mehr, und Hewitt hielt das gewünschte Gutachten in den Händen. Er faltete es sorgsam zusammen und schickte seine Revolvermänner mit den Geologen hinaus. Capo nahm eine Kiste Presspulver mit. Kurz darauf machte sich Laslow mit seinen Männern und dem Gutachten auf den Weg nach Santa Fe. Sie waren noch nicht weg, da knallte es in den Bergen. Eine halbe Stunde später war Capo wieder da.

„Die Geologen sind verunglückt“, sagte er. „Sie haben keine Meile von hier entfernt eine Ladung zur Explosion gebracht, um das Gestein besser prüfen zu können. Stell dir vor, sie sind beide nicht weit genug weggerannt und von den herabstürzenden Gesteinsmassen begraben worden. Wir sollten die Arbeit für einen Tag ruhen lassen.“

„Hör auf mit diesen Späßen!“, knurrte Hewitt. „Einen Aufkäufer haben wir nun. Aber was wir verkaufen wollen, besitzen wir noch nicht. Und das wird unser härtestes Problem. Schick die Arbeiter jetzt weg! Die brauchen wir nicht mehr. Was wir benötigen, sind Kämpfer.“

„Ich sage dir, wenn wir Tom Copper, den Boss der Circle-C-Ranch, erledigt haben, so stecken wir das ganze verdammte Land in die Tasche“, erwiderte Capo. „Dann brauchen wir keine Kämpfer mehr, sondern nur noch Kassierer.“ Er grinste wie ein Teufel.

Auch Hewitt grinste. „Kassieren können wir selbst, Capo. Das wird ein großer Tag für uns alle. Eine halbe Million Dollar für einen Fetzen Land, der nicht einmal den zehnten Teil wert ist. Wir sind Leute, die aus einer Ladung Heu eine Goldfuhre machen.“

„Davon rede ich doch die ganze Zeit“, erklärte Capo.

Sie schlugen sich auf die Schultern und traten hinaus in den Sonnenschein, der das dürre Land vergoldete – so, wie sie es haben wollten.

 

 

2

Buster Tom hielt in Tucson vor dem Marshal Office, das freilich verschlossen war. Früher war hier Buster Toms Sohn Cliff Marshal gewesen, doch seit dessen Heirat mit Leonie Dickens lebte Cliff in der Nähe von Magdalena, und in Tucson gab es seitdem einen neuen US-Marshal. Ein Passant berichtete ihm, dass der neue Marshal Bill Shannon schon vor zwei Tagen nach Retho geritten sei. Sein Assistant-Marshal Jack Herbett hatte ihn begleitet.

Buster Tom nahm sein Pferd am Zügel, überquerte die Straße und band es vor Rip O'Hagans Saloon an den Hitchrack.

Da ging auch schon die Tür, und Rip O‘Hagan kam heraus. Er stampfte mit dem Krückstock auf und grinste. „Du willst doch nicht etwa Stens Zeche bezahlen kommen?“

Buster Tom lächelte säuerlich zurück. „Hallo, Rip! Hat Sten etwas angestellt?“

Sie begrüßten sich und betraten den Saloon. „Sten hatte heute Nacht Freibier“, sagte Rip. „Allerdings von Leuten, deren Gesellschaft für uns alle gar nicht so angenehm sein dürfte.“

Buster Tom grüßte die Gäste und ging mit Rip an den Tresen. „Wegen diesen Leuten bin ich unterwegs“, erklärte der Rancher brummig. „Sie sitzen draußen auf meinem Land und kehren das Unterste zuoberst. Und die bilden sich auch noch ein, dass ich mir das gefallen lasse. Was sagst du dazu?“

Rip O‘Hagan füllte zwei Gläser. „Die Gesellschaft hat die Rechte von der Regierung erworben, wie ich gehört habe.“

Buster Tom ließ die Faust auf den Tresen krachen, dass alle zu ihm hersahen. „Dann hätte es sich gehört, dass mich die Regierung auch informiert. Regierung, Rip! Was ist das? Hier draußen haben wir uns immer selbst regiert. Oder hast du schon mal von der Regierung etwas gehört, wenn wir uns hier gegen die Indianer zu verteidigen hatten, he? Zum Teufel mit der Regierung! Mein Land ist mein Land. Das habe ich erworben. Dort draußen gehört mir jeder Stein.“

„Aber nach irgendeinem Gesetz werden Schürfrechte gesondert vergeben“, rief einer der Männer, die an den Tischen saßen.

„Deshalb lasse ich mir mein Land nicht umpflügen“, sagte Buster Tom gereizt. „Sie besitzen doch auch Land, Mr. Crownwell! Warten Sie nur, eines Tages werden diese Maulwürfe auch zu Ihnen kommen. Dann möchte ich Ihre Meinung hören, nicht jetzt, so Sie noch gar nicht betroffen sind.“

Es gab eine lange Diskussion, die jedoch zu nichts führte. Die meisten waren froh, von dem Problem nicht berührt worden zu sein. Buster Tom verabschiedete sich, sah noch einmal nach dem Marshal und ritt dann aus der Stadt.

Auf halbem Wege begegnete ihm Ol, einer seiner Cowboys. Ol kam wie ein Teufel den Fahrweg entlanggeritten und schwenkte schon von Weitem den Hut.

„Viehdiebe!“, keuchte er dann, als er sein verstaubtes und schweißnasses Pferd neben dem Rancher in den Stand zwang. „Sie sind von der Südweide her eingebrochen. Vermutlich heute Nacht schon. Matt ist bereits mit allen Leuten unterwegs. Kane hat den Diebstahl vor einer knappen Stunde entdeckt.“

Buster Tom fluchte. „Da kriegen wir es ja wieder einmal von allen Seiten. All right, Ol! Folge den Männern! Ich reite nur zur Ranch, um mir ein frisches Pferd zu holen. Wie viele Rinder fehlen?“

„Matt meint, so an die hundert Stück!“

Buster Tom nickte, gab seinem Pferd die Sporen und jagte im gestreckten Galopp weiter. Ol wendete und ritt direkt nach Süden hinunter.

Die Hufe des Pferdes trommelten über die Brücke. Der Rancher hielt auf dem Sattelplatz und blickte zum Haus.

„Betty!“, rief er mit Donnerstimme, während er dem Tier den Bauchgurt öffnete und den Sattel herunterzog.

Da ging die Tür schon auf. Aber es war nicht Betty, seine Frau. Leslie Hewitt trat unter das Lattendach und stützte die Hände auf die Geländerleiste.

Buster Tom ließ den Sattel fallen. „Welche Schweinerei ist hier im Gange?“, fragte er und schlug die Faust um den Revolverkolben.

Hewitt hob abwehrend die Hand. „Halten Sie die Pferde, Copper! Ich bin hier tüchtig am Drücker. Sehen Sie sich bloß gründlich um, bevor Sie das Schießeisen ziehen.“

Buster Tom ließ die Waffe los und blickte schnell und spähend in die Runde. Da hörte er Tritte im Stall. Er drehte den Kopf. Zwei Männer kamen aus der dunklen Öffnung heraus in den Sonnenschein, Revolver schussbereit in den Fäusten.

„Ich denke, wir fangen gleich mit ihm an“, sagte der eine.

Hewitt trat zur Tür zurück und stieß sie auf. „Kommen Sie, Copper! Treten Sie ein! Wir haben mit Ihnen zu reden. Geschäftlich!“

Buster Tom biss sich auf die Lippe. Die beiden Kerle näherten sich und stießen ihm die Revolvermündungen in den Rücken. Da hob er die Arme etwas an und setzte sich langsam in Bewegung.

Auch im Haus waren Leute. Einer der Schurken saß in seinem Schaukelstuhl, die Stiefel auf der Tischplatte. Ein zweiter Mann stand neben der Tür und blickte zum Fenster hinaus. Dann tauchte noch einer auf. Er hatte auf dem Dach gestanden. Er kam die Treppe herunter, lehnte sich dagegen und grinste. „Es ist alles ruhig, Leslie! Sie sind alle weg.“

Buster Tom blieb mitten im Raum stehen. Die beiden, die ihm nachkamen, warfen die Tür zu und nahmen rechts und links davon Aufstellung.

„Was hat das zu bedeuten?“, grollte Buster Tom. „Wo ist meine Frau?“

„In Sicherheit!“, erklärte Hewitt gelassen. „Setzen Sie sich, Copper! Wenn Sie tun, was wir sagen, wird Ihrer Frau nichts geschehen. Gar nichts.“

„Und wenn ich mich weigere?“

Da bekam er von hinten einen Stoß, dass er nach vorn taumelte.

„Setzen ist befohlen worden, Mister!“

Buster Tom sah Hewitt wütend an.

Hewitt nickte. „Ja, wir haben jetzt hier das Sagen. Ob Ihnen das gefällt oder nicht. Richten Sie sich also besser danach. Sie wollen ja wohl ohne Schaden aus der Sache herauskommen, oder nicht?“

Buster Tom trat an den Tisch und drückte die Fäuste auf die schwere Holzplatte.

Details

Seiten
105
Jahr
2021
ISBN (eBook)
9783738948752
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2021 (Januar)
Schlagworte
circle-c-ranch allein kugelregen

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Titel: Circle-C-Ranch #45: Allein im Kugelregen