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Ein Roberto Tardelli Thriller #62: Todestrip nach Sunshine Village

2020 118 Seiten

Leseprobe

Table of Contents

Todestrip nach Sunshine Village

Copyright

Die Hauptpersonen des Romans:

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Todestrip nach Sunshine Village

Ein Roberto Tardelli Thriller #62

von Cedric Balmore

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 118 Taschenbuchseiten.

 

Janine Morgan will sich nur ein paar Tage in Sunshine Village erholen, doch kaum ist sie in ihrem Hotelzimmer, da entdeckt sie einen Toten in dem Kleiderschrank.

Mafiajäger Roberto Tardelli, der im gleichen Hotel eingecheckt hat, findet unter ihrem Bett einen Koffer, in dem sich eine Menge Geld befindet. Doch von diesem soll die Polizei noch nichts erfahren ...

 

 

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

Alfred Bekker

© Roman by Author

© COVER FIRUZ ASKIN

© dieser Ausgabe 2020 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

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Die Hauptpersonen des Romans:

Luigi Capello — Ihn erwischte der Tod schneller als er dachte.

Milo Vanese — Ein Gangster, der für Geld alles tat — Mord inbegriffen.

Janine Morgan — Ein Toter im Schrank kostete ihr fast das Leben.

Socco Zanone — Er gab die Befehle, und keiner weigerte sich, sie auszuführen.

Al McPears — Ein Sheriff, der sich nicht einschüchtern ließ.

 

 

 

1

„Nur für eine Nacht?“, erkundigte sich der hagere Mann hinter dem Nussbaumtresen der Rezeption. Durch die dicken Brillengläser wirkten seine Augen unnatürlich groß und glichen denen eines alten Uhus.

„Selbst das ist schon zu lange“, brummte Luigi Capello gereizt. „In dem Nest möchte ich nicht mal begraben sein.“

„Reg dich ab!“, entgegnete sein Begleiter Milo Vanese. „Dreihundert Meilen bei der Hitze reichen mir. Wir fahren morgen früh weiter“, entschied er.

Luigi war von untersetzter klobiger Gestalt. Sein grobschlächtiges Gesicht erweckte den Anschein, als sei es aus einem knorrigen Baumstumpf herausgehauen worden. Milo hingegen war klein und drahtig mit scharf geschnittenen Zügen. Man sah auf den ersten Blick, dass er der intelligentere der beiden Mafiosi war.

Der Empfangschef legte einen Schlüssel auf den Tresen.

„Nummer 211. Im zweiten Stock. Leider ist der Fahrstuhl im Moment außer Betrieb.“

„Auch das noch“, knurrte Luigi.

Die beiden Männer durchquerten die Halle und stiegen die Treppe hinauf. Luigi trug einen unscheinbar wirkenden grauen Koffer von mittlerer Größe. Sie kamen im zweiten Stockwerk an und bogen in einen Korridor ein.

„208 ... 209 ... 210 ...“, murmelte Luigi, während seine Augen an den Zimmertüren entlang wanderten.

Plötzlich bogen vor ihnen drei Männer aus einem Seitengang in den Korridor ein. Milo riss seinen Partner zurück. Er kannte einen der drei. Sein Instinkt signalisierte Gefahr.

„Was zum Teufel ...?“, setzte Luigi an. Dann brach er ab, als wären ihm die Stimmbänder gekappt worden. Er entdeckte die Kerle ebenfalls.

Zur Waffe zu greifen, wäre sinnlos gewesen. Die Halunken hätten auf jeden Fall schneller reagiert. Das wussten Luigi und Milo. Also wirbelten sie wie auf Kommando herum und rasten den Korridor zurück. Die drei Männer preschten hinterher. An der Treppe angekommen, trennten sich Milo und Luigi. Milo jagte nach oben, Luigi nach unten.

„Lenny, schnapp dir den Schmächtigen!“, rief der Anführer des Trios. „Salvatore und ich greifen uns den anderen.“

Milo flitzte wie ein Wiesel hinauf in den vierten Stock, spurtete durch ein Labyrinth von Gängen und hatte keine Mühe, seinen Verfolger abzuhängen. Schließlich schlüpfte er in eine Wäschekammer, zog die Kanone und blieb schweratmend hinter der Tür stehen. Schritte hasteten vorüber. Dann Stille ...

Unterdessen stolperte sein Partner Luigi keuchend die Treppe hinunter. Der Koffer, den er mit sich schleppte, schien plötzlich eine Tonne zu wiegen. Dicke Schweißperlen traten auf die Stirn.

Im ersten Stock kurvte er nach links in einen Korridor hinein. Das Herz hämmerte wild gegen die Rippen. Sein Atem pfiff. Die polternden Schritte der Verfolger hetzten ihn vorwärts.

Er warf den Kopf herum und sah zurück. Noch waren die Kerle nicht zu sehen. Aber jeden Moment konnten sie an der Einmündung des Korridors auftauchen. Er tastete nach der Waffe.

Da entdeckte er plötzlich eine Zimmertür, die nur angelehnt war. Er stieß sie auf, warf sich hindurch und schloss sie blitzschnell hinter sich.

Den Koffer ... ich muss ihn verstecken. Er darf den Strolchen keinesfalls in die Hände fallen, fuhr es ihm durch den Sinn.

Das Zimmer war offensichtlich unbewohnt. Zum Aufatmen blieb Luigi keine Zeit. Ohne lange zu überlegen, schob er den Koffer unters Bett.

Da hörte er draußen: „Er kann nicht weit sein. Such du hier alles ab, Roberto! Ich sehe im Quergang nach!“

Luigi sah sich gehetzt um. Sein Blick fiel auf einen Wandschrank. Er stürzte darauf zu, riss die Schiebetür auf und versuchte, seinen klobigen Körper in den Schrank zu zwängen.

Da stürmte Salvatore ins Zimmer. Seine Augen funkelten tückisch, als er Luigi entdeckte. Er warf die Tür hinter sich zu. Luigi bemühte sich, die Pistole unter der Jacke hervorzuzerren. Doch Salvatore war schneller. Ein Wurfmesser surrte durch die Luft. Im nächsten Moment bohrte sich der Stahl tief in die linke Brustseite des untersetzten Mafiosi. Er bäumte sich auf und brach im Inneren des Schrankes zusammen. Der Mörder sprang auf ihn zu und riss das Messer an sich. Dann glitten seine Augen umher. Wo zum Teufel ist der verdammte Koffer? Er zuckte zusammen. Er hörte Stimmen auf dem Gang. Direkt vor der Tür!

„Hier ist es“, sagte eine Männerstimme.

Kurz entschlossen drückte Salvatore den Toten bis an die Rückwand des Schrankes und zog die Schiebetür zu. Dann sprang er zum Fenster. Er hörte, wie draußen ein Schlüssel ins Schloss geschoben wurde. Salvatore riss das Fenster auf, schwang sich hinaus und sprang in die Tiefe. Er landete auf einer Rasenfläche, federte ab und rannte in langen Sätzen davon.

 

 

2

Sie hieß Janine, war aufregend gut gewachsen, dunkelhaarig, etwa zwanzig und sah zum Anknabbern aus. Ihr apartes Gesicht mit den großen ausdrucksvollen Rehaugen und dem hübsch geformten Mund hatte Roberto sofort beeindruckt. Als er das Mädchen winkend am Straßenrand entdeckte, hatte er angehalten und sie einsteigen lassen. Das tat er sonst nie. Aber er wäre sich verdammt schäbig vorgekommen, wenn er sie da in der glühenden Hitze hätte stehenlassen.

„Wo wollen Sie hin?“, hatte er gefragt, als sie sich in den olivgrünen Ford Mustang neben ihn schob.

„In einen kleinen Ort mit dem merkwürdigen Namen Sunshine Village.“ Ein zaghaftes Lächeln, das ihr reizend stand, huschte über ihre Lippen. „Ich bin fast verdorrt in der Hitze.“

„Dass Sie in dies idyllische Nest wollen, trifft sich gut. Ich habe vor, dort ein paar Tage Urlaub zu machen. Es soll in einer malerischen Umgebung liegen, in der Nähe eines Flusses und mehrerer Seen.“

Inzwischen waren sie im Hotel BELLA VISTA angekommen. Es war ein etwas altmodisch aber behaglich eingerichtetes Hotel. Das einzige in der Stadt. Man hatte ihnen zwei Zimmer im ersten Stock gegeben. Sie stiegen die Treppe hinauf und bogen in einen Korridor ein. Obwohl Janine protestiert hatte, trug Roberto ihre Tasche. Nun deutete er auf eine Tür mit der Nummer 130.

„Hier ist es.“ Roberto setzte die Tasche ab. „Ich werde gegenüber wohnen.“

„Danke für’s Mitnehmen. Das war sehr nett von Ihnen, Roberto.“

„Nicht der Rede wert. Es war auch eine Portion Egoismus im Spiel. Auf diese Weise bin ich zu einer reizenden Urlaubspartnerin gekommen. Ich schlage vor, Sie machen sich etwas frisch. Dann suchen wir ein gutes Restaurant, und ich lade Sie zum Essen ein.“

„Einverstanden. Bis nachher.“

Roberto ging ebenfalls in sein Zimmer. Er sah sich um und pfiff vergnügt vor sich hin, dann trat er ans Fenster. Der Ausblick war überwältigend. Die untergehende Sonne färbte den Himmel in sanftes Violett. Die Betrachtung der malerischen Szenerie wurde jäh unterbrochen. Plötzlich wurde die Tür aufgestoßen. Janine kam hereingestürmt. Ihr schmales Gesicht war leichenblass.

„Um Gottes willen. Was ist passiert?“, fragte Roberto erschreckt.

Das Mädchen lehnte sich gegen den Türrahmen.

„Da liegt ein Mann. Er ist tot ...“, murmelte sie mit erstickter Stimme.

„Wo?“

Sie deutete mit einer schwachen Geste über die Schulter.

„Drüben im Schrank ...“

 

 

3

Roberto beugte sich zu dem Toten hinunter und schlug das offene Jackett zur Seite. Sein Blick fiel auf eine schwere Magnum, die in einem Schulterholster aus weichem Ziegenleder steckte. Er durchsuchte die Taschen, aber der Mann hatte keine Ausweise bei sich, aus denen hervorging, wer er war. Robertos Blick blieb auf dem großen Blutfleck hängen, der sich auf dem Hemd ausbreitete.

„Jemand hat ihn umgebracht“, flüsterte Janine entsetzt.

„Ja, erstochen“, erklärte Roberto leise. „Es muss passiert sein, kurz bevor Sie ins Zimmer kamen“, fügte er nachdenklich hinzu.

„Wer kann das getan haben? Und warum?“

„Keine Ahnung.“ Roberto richtete sich auf. Er betrachtete das grobschlächtige Gesicht und die im Todeskampf verzerrten Züge des Ermordeten und runzelte die Stirn.

Den muss ich schon mal irgendwo gesehen haben. Er dachte angestrengt darüber nach. Und dann funkte es bei ihm. Plötzlich erinnerte er sich, woher er den Mann kannte. Aus Pueblo in Colorado. Bei einem besonders gefährlichen Auftrag, den er für COUNTER CRIME durchführte, hatte er sich mit einer Meute übler Mafiagangster herumschlagen müssen. Der Mann, der hier tot vor ihm lag, war einer der Kerle von damals.

Die verängstigte Stimme des Mädchens schreckte ihn aus seinen Gedanken auf.

„Das ist ja grauenhaft! Wir müssen den Portier rufen, damit er die Polizei alarmiert. Bitte tun Sie das.“

„Damit warten wir besser noch“, murmelte Roberto. Er sah sich forschend im Zimmer um. Janine kam unmittelbar nach dem Mord herein, fuhr es ihm durch den Sinn. Vielleicht konnte der Killer nicht mehr flüchten und hält sich hier irgendwo versteckt.

Roberto bewegte sich auf den zweiten Wandschrank zu und öffnete ihn mit einem Ruck. Er war bis auf einige Kleiderbügel leer. Wo könnte man sich noch verbergen? Roberto ließ wachsam die Augen umherwandern. Sie blieben am Bett hängen. Eine seidene Tagesdecke war darüber ausgebreitet. Sie reichte bis zum Fußboden.

„Was suchen Sie?“, raunte Janine beklommen.

Roberto legte einen Finger an den Mund. Er tastete mit der Rechten zum Kolben der Beretta, die in dem Holster unter der Jacke steckte.

Das Mädchen beobachtete atemlos, wie Roberto in die Hocke ging und langsam die linke Hand nach dem unteren Saum der Decke ausstreckte. Dann riss er die Decke jäh zur Seite. Unter dem Bett hatte sich niemand verkrochen. Dafür entdeckte Roberto etwas anderes. Einen grauen Metallkoffer. Er zog ihn hervor.

„Der gehört mir nicht“, gestand Janine verstört.

„Ich weiß! Ihr einziges Gepäck ist die Reisetasche. Die habe ich ja selbst vom Wagen hochgebracht.“

„Ach, richtig. Ich bin ganz durcheinander.“

„Nicht anzunehmen, dass der Koffer einem Gast gehört, der vorher das Zimmer bewohnte. Also wird ihn der Mann, der hier umgebracht wurde, unter dem Bett verstaut haben“, überlegte Roberto laut. „Aus welchem Grund tat er es? Das möchte ich gern wissen.

Roberto fiel ein, dass er beim Durchsuchen der Kleidung einen kleinen flachen Schlüssel bei dem Ermordeten entdeckt hatte. Er fischte ihn aus der Brusttasche, kehrte zum Koffer zurück und schob den Schlüssel ins rechte Schloss. Eine leichte Drehung, die Arretierung gab nach.

„Passt“, stellte er befriedigt fest.

„Sind Sie vielleicht Privatdetektiv oder so etwas Ähnliches?“, wollte Janine plötzlich wissen.

Er sah sie überrascht an.

„Nein. Wie kommen Sie auf den Gedanken?“

„Wegen der Pistole, die Sie unter der Jacke tragen.“

„Die habe ich bei mir, um mich vor Halunken zu schützen, die mir ans Leder wollen. Davon gibt’s leider verdammt viele. Vielleicht erzähle ich Ihnen später mehr“, antwortete Roberto ausweichend.

„Machen Sie den Koffer lieber nicht auf! Das sollten Sie besser der Polizei überlassen.“

„Mag sein, aber ich kann der Versuchung nicht widerstehen. Ich bin von Natur aus neugierig“, meinte Roberto. „Mal sehen, was drin ist. Vielleicht kriege ich eine Antwort auf die Frage, weshalb der Mann erstochen wurde.“

Roberto schob den Schlüssel ins zweite Schloss. Es gab mit leisem Knacken nach. Er klappte erwartungsvoll den Deckel zurück. Dann weiteten sich seine Augen vor Erstaunen.

Er hatte vermutet, schmutzige Wäsche, ein paar Aktmagazine und dazwischen vielleicht eine zerlegbare MPi und Munition zu finden. Oder mehrere Päckchen Heroin. Vielleicht auch gestohlenen Schmuck. Auch wichtige Papiere hatte er als Inhalt für möglich gehalten. Nur das nicht, was er jetzt vor sich sah. Es verschlug ihm glatt den Atem.

Der Koffer war bis zum Rand mit Geld gefüllt. Sorgfältig gebündelte Dollarnoten in verschiedenen Werten. Es waren gebrauchte Scheine, Zehner, Zwanziger, aber meistens Fünfziger.

Janine kam wie im Trance näher.

„Mein Gott, das muss ja ein Vermögen sein“, murmelte sie. „So viel habe ich noch nie auf einem Haufen gesehen.“

„Das wird annähernd eine Viertelmillion sein“, stellte Roberto fest. Bitter fügte er hinzu: „Das sind ganz sicher keine Ersparnisse aus ehrlicher harter Arbeit. Entweder ist es die Beute eines Bankraubs, oder es stammt aus anderen verbrecherischen Unternehmungen.“

Janine geriet in Panik.

„Ich bleibe keine Sekunde länger in diesem verdammten Hotel! Sie können machen, was Sie wollen! Ich verschwinde!“ Sie warf sich herum und wollte zur Tür eilen. Roberto griff ihren Arm und hielt sie zurück.

„Tun Sie ’s nicht“, beschwor er sie. „Es wäre ein schwerwiegender Fehler.“

„Wieso?“

„Wenn Sie Hals über Kopf davonrennen, wird die Polizei annehmen, dass Sie etwas mit dem Verbrechen zu tun haben.“

„Das ist doch absurd.“

Roberto nickte.

„Stimmt. Das ändert aber nichts daran, dass Sie sich verdächtig machen würden, wenn Sie jetzt fluchtartig das Hotel verlassen. Wir befinden uns in einem kleinen Ort, in dem die polizeilichen Ermittlungen von biederen Beamten geführt werden, die selten über ausreichende kriminalistische Erfahrung verfügen. Da kann man durch unbedachtes Verhalten schneller hinter Gittern landen, als man sich träumen lässt“, sagte Roberto eindringlich.

„Aber ...“

„Wollen Sie es riskieren, dass man Sie als Komplizin des Mörders abstempelt?“

Janine schüttelte verstört den Kopf.

„Um Gottes willen, nein. Sagen Sie mir, was ich tun soll!“

„Ganz einfach. Überlassen Sie alles mir!“

„Wissen Sie denn einen Ausweg?“

„Kann sein.“ Roberto klappte den Koffer zu und verschloss ihn. „Natürlich muss jetzt die Polizei verständigt werden. Das werde ich übernehmen. Ich rufe bei der Rezeption an und sage, dass Sie einen Toten in Ihrem Schrank entdeckt haben. Mehr nicht.“

„Und von dem Koffer ...?“

„Kein Wort. Den nehme ich an mich“, entschied Roberto.

Janine sah ihn erschreckt an. Er erriet ihre Gedanken.

„Keine Angst, ich will das Geld nicht behalten.“

„Was haben Sie sonst damit vor?“

„Ich vermute, es stammt aus einem Raubüberfall oder einem anderen Verbrechen. Vielleicht ist eine Belohnung ausgesetzt worden. Die könnten wir beide gut gebrauchen, oder nicht? Also werde ich den Koffer als Köder benutzen, um herauszukriegen, was dahintersteckt.“

„Das kann gefährlich werden.“ Janine schluckte. „Ich weiß so gut wie nichts von Ihnen. Ihr Vorhaben verwirrt mich.“

„Bitte vertrauen Sie mir. Ich habe nichts Unrechtes im Sinn. Später kann ich Ihnen mein Verhalten erklären. Sie haben mein Wort, dass ich Sie heraushalten werde, wenn es mulmig werden sollte.“

Sie sah ihn an. Lange. Dann trat ein warmer Glanz in ihre dunklen Augen.

„Okay. Sie haben ein offenes grundehrliches Gesicht. Ich vertraue Ihnen.“ Sie lächelte zaghaft. „Tun Sie, was Sie für notwendig halten!“

„Danke, Janine.“ Roberto hauchte ihr einen Kuss auf die Wange. Dann griff er zum neben dem Bett stehenden Telefon.

 

 

4

Janine saß schmal und verloren auf der Bettkante, als zwei Männer in Khakiuniformen ins Zimmer traten. Einer von beiden war der Bezirkssheriff, ein Beamter von gedrungener kräftiger Gestalt. Der klobige Schädel schien ohne Übergang auf den ausladenden Schultern zu sitzen. Er hatte ein kantiges Nussknackergesicht mit buschigen Brauen und wasserblauen Augen.

„Al McPears“, stellte er sich mit knarrender Stimme vor. Dann deutete er mit einer knappen Kopfbewegung auf seinen schlaksigen Begleiter, der mit verbissenem Gesichtsausdruck einen Kaugummiklumpen zermalmte. „Das ist Sergeant Burnes. Wir wurden davon verständigt, dass hier ein Toter herumliegt. Wo ist er?“

Das Mädchen wies mit abgewandtem Gesicht zum offenen Wandschrank. Die Beamten gingen hinüber und betrachteten die Leiche missmutig.

„Sie sind Miss Janine Morgan?“, fragte der Sheriff.

„Ja.“

„Heute im Hotel angekommen?“

„Ja. Vor einer halben Stunde.“

„Und wann fanden Sie den Toten?“

„Kurz nachdem ich ins Zimmer kam und meine Sachen im Schrank unterbringen wollte.“

„Kennen Sie den Mann?“, forschte McPears. Janine schüttelte den Kopf. „Sieh mal nach, ob er Papiere bei sich hat, Ben“, wies der Sheriff seinen Gehilfen an.

Der Sergeant kramte eine Weile in den Taschen des Toten. Dann richtete er sich auf.

„Nein. Aber er hat eine Magnum, fünfzig Dollar, ’ne angebrochene Packung Zigaretten und ein Streichholzheftchen aus einem Strip-Schuppen in Jackson bei sich.“

„Hm. Kam anscheinend nicht dazu, die Kanone zu ziehen. Fünfzig Bucks ... Raubmord scheidet also aus.“ Der Sheriff kratzte sich das massige Kinn. „Offenbar kam er aus Jackson. Wäre er bloß dageblieben. Dann brauchten wir uns jetzt nicht den Kopf zu zerbrechen, wer ihn umgelegt hat.“

„Chef, der Hotelangestellte am Empfang sagte, der Mann kam ebenfalls vor einer halben Stunde an. Aber nicht allein. In seiner Begleitung befand sich ein drahtiger Bursche etwa Mitte Dreißig. Beide nahmen ein Doppelzimmer im zweiten Stock“, warf der Sergeant ein.

„Dann geh hoch und hol den Burschen her!“

„Den Weg kann ich mir sparen. Ed Williams, der Hoteldetektiv lief sofort hinauf, als der Mord bekannt wurde. Das Zimmer ist leer. Der Schlüssel lag auf dem Korridor.“

„Und wo zum Teufel ist der zweite Mann geblieben?“, knurrte der Sheriff unwillig.

Burnes zuckte mit den Schultern.

„Woher soll ich das wissen?“

„Schnapp dir Ed und Brian! Kämmt das ganze Haus nach dem Burschen durch!“

„Wenn er der Mörder ist, ist er längst auf und davon.“

„Sucht trotzdem alles nach ihm ab!“, befahl McPears barsch.

„Okay. Wenn Sie darauf bestehen ... Aber es ist Zeitverschwendung, glauben Sie mir.“ Der Sergeant marschierte missmutig hinaus.

Der Sheriff blickte eine Weile finster auf den Toten hinunter. Dann wandte er sich wieder dem Mädchen zu, das dem Wortwechsel mit gemischten Gefühlen gefolgt war. Sie sah ihn unsicher an.

„Wenn der Mann ein Stockwerk höher ein Zimmer genommen hatte, ist es Ihnen sicher ein Rätsel, weshalb er hier getötet wurde“, begann sie mit leiser stockender Stimme. „Sie nehmen hoffentlich nicht an, dass ich es getan habe.“

„Nein“, brummte der Sheriff. „Der Tote ist erstochen worden. Die Wunde ist so tief, als wäre ihm das Messer mit einem Schmiedehammer in die Brust gerammt worden. Da muss ein Kerl mit Bärenkräften zugestoßen haben. Eine Frau, noch dazu ein Leichtgewicht wie Sie, hätte das kaum fertigbringen können.“ Er sah sich suchend um. „Die Tatwaffe ist nirgends zu entdecken. Der Mörder muss sie mitgenommen haben. Vermutlich wäre uns nicht damit geholfen, wenn wir sie finden würden. Sieht nach Profiarbeit aus. Solche Burschen hinterlassen keine Prints als Visitenkarte an einem Mordwerkzeug. Bleibt die Frage, weshalb wurde der Mann erledigt? Warum nicht in Jackson oder sonst wo? Warum ausgerechnet in unserer Stadt, in diesem Hotel und in diesem Zimmer.“

Der Sheriff wanderte mit düsterem Gesicht im Raum auf und ab. Das Mädchen beobachtete ihn beunruhigt. Was ging in seinem Kopf vor?

„Sagen Sie ...“ Der Sheriff beendete seine Wanderung und trat dicht vor Janine hin. „Sind Sie sicher, dass Sie den Ermordeten nicht kennen?“

„Ganz sicher. Glauben Sie mir etwa nicht?“

McPears knetete seine großen Hände.

„Ich würde es gern tun. Aber die ganze Sache gefällt mir nicht. Aus verschiedenen Gründen. Mich macht zum Beispiel eine sonderbare Übereinstimmung stutzig. Sie kamen fast zur gleichen Zeit im Hotel an, wie der Mann da. Etwa auch aus Jackson?“

„Nein. Bin von Montana herübergekommen. Aus Billings.“

„Was treiben Sie da?“

„Bin Kunststudentin und arbeite nebenbei als Fotomodell.“

„Aha.“ Die Augen des Sheriffs leuchteten kurz auf.

„Fotomodell ist ein Job wie jeder andere. Kein bisschen anrüchig, falls Sie das glauben. Nicht in meinem Fall. Ich lasse mich nicht für bestimmte Magazine fotografieren, sondern für Cornflakes Werbung.“

„Und weshalb sind Sie in unsere Stadt gekommen?“ Die Augen des Sheriffs verengten sich.

Janine wurde ärgerlich.

„Ich hörte, dass Sunshine Village ein ruhiger idyllischer Ort ist, in dem es keinen Touristenrummel gibt. Ich hatte vor, mich hier eine Woche oder länger zu erholen. Deshalb bin ich hergefahren. Per Anhalter. Reicht das?“

„Nur keine Aufregung, Miss. Es geht in unserer Stadt immer sehr friedlich zu. Morde kommen höchst selten vor. Aber wenn einer passiert, muss ich der Sache nachgehen. Es liegt nicht an mir, dass ich unbequeme Fragen stellen muss. Manchmal bekomme ich sogar wahrheitsgemäße Antworten. Aber leider nicht immer.“

„Ich habe nicht die geringste Veranlassung, Ihnen etwas vorzulügen“, stellte Janine heftig fest.

„Schon gut. Ich glaube Ihnen. Äh, aber sonderbar ist das doch.“ Der Sheriff lächelte verschlagen. „Da kommt ein hübsches Girl in eine fremde Stadt, nimmt sich ein Hotelzimmer und stolpert sozusagen über eine unbekannte Leiche.“

„Denken Sie etwa, das habe ich mir als Urlaubsüberraschung gewünscht? Ich bin zu Tode erschrocken und zittere noch immer am ganzen Körper.“

„Ja, ja ... Ich sagte ja nur, dass alles sehr sonderbar ist“, brummte der Sheriff. Die Tür ging auf. Sergeant Burnes kam hereingeschlendert.

„Fehlanzeige, Chef. Der andere Bursche hat sich in Luft aufgelöst.“

„Haben Sie sich beim Empfang eine möglichst genaue Personenbeschreibung geben lassen?“ „Selbstmurmelnd.“

„Dann werden wir die Fahndung ankurbeln. Der Kerl hat Dreck am Stecken. Dafür habe ich einen Riecher. Lassen Sie die Leiche abtransportieren, Ben!“

„Schon veranlasst. Der Wagen wird gleich hier sein.“

Der Sheriff wandte sich an Janine: „Sie werden hoffentlich nicht gleich wieder abreisen. Spülen Sie den Schreck mit einem starken Drink runter! Sunshine Village ist ein hübscher Ort mit sehr reizvoller Umgebung. In ein paar Tagen werden Sie die unangenehme Überraschung, die Sie heute bei Ihrer Ankunft erlebten, vergessen haben.“

„Irrtum! Der Schreck sitzt mir so in den Knochen, dass ich noch in fünfzig Jahren daran denken werde“, sagte Janine.

 

 

5

Janine trat hinaus auf den Korridor. Dort hatten sich einige sensationslüsterne Gäste versammelt. Als sich die Tür des Mordzimmers öffnete, spähten sie neugierig hinein und reckten die Hälse. Das Mädchen drängte sich zwischen ihnen hindurch und eilte zur Treppe. Ein erregtes Tuscheln folgte ihr. Das machte Janine nervös. Sie hastete hinunter in die Halle. Hier standen ebenfalls einige Leute, die sie anstarrten und die Köpfe zusammensteckten. Sie lief ohne nach rechts und links zu sehen in die kleine Bar, die sich an die Halle anschloss.

Ein farbiger Mixer mit roten Jackett polierte die Gläser. Aus einem Lautsprecher über dem blitzenden Flaschenregal drang sanfte Countrymusic. Auf den hochbeinigen, mit rotem Leder bezogenen Hockern, die vor dem hufeisenförmigen Bartresen standen, saß nur ein einzelner Gast. Es war Roberto.

„Woher wussten Sie, dass Sie mich hier treffen würden?“, fragte er.

„Ich hatte keine Ahnung, dass Sie hier sind. Ich kam deshalb her, weil ich einen kräftigen Drink brauche. Stark genug, um damit Nägel in die Wand schlagen zu können - wie mein Vater immer sagte.“ Janine glitt auf den Hocker neben dem dunkelhaarigen jungen Mann und winkte den Mixer herbei. „Einen doppelten Scotch mit viel Eis.“

Der Mixer wandte sich ab und machte den Drink zurecht. Janine fingerte in ihrer Umhängetasche umher und zog eine zerdrückte Zigarettenpackung hervor. Roberto nahm ein Streichholzbriefchen mit der Aufschrift des Hotels vom Tresen und gab ihr Feuer.

„War es sehr schlimm?“, erkundigte er sich leise, als sich Janine über die Flamme beugte.

„Es hätte schlimmer kommen können. Sheriff McPears hat mich mit ein paar Fragen genervt und mich dann gehen lassen. Die Polizei verdächtigt anscheinend einen Mann, der mit dem Ermordeten ankam und seither verschwunden ist.“

Der Mixer stellte ein hohes Glas vor Janine hin. Der Whisky schimmerte goldbraun wie Bernstein. Das Mädchen nahm einen großen Schluck. Und gleich darauf noch einen. Dann atmete sie tief durch.

„Ist Ihnen nun wohler?“, fragte Roberto lächelnd.

Sie nickte und lächelte zaghaft zurück.

„Als mich der Sheriff gehen ließ, wimmelte es auf dem Korridor von Leuten. Sie haben mich angegafft, als sei ich ein Mondkalb mit drei Beinen. Ekelhaft.“

„Das vergeht. Schon morgen wird Sie niemand besonders beachten. Außer mir natürlich.“

„Nett, dass Sie mich aufmuntern wollen. Mir ist ehrlich gesagt ziemlich scheußlich zumute.“

„Ich habe dafür gesorgt, dass Sie ein anderes Zimmer bekommen haben. Es liegt direkt neben meinem“, erklärte Roberto.

„Wollen wir wirklich in diesem Hotel bleiben?“ Janine zog nervös an der Zigarette, als wolle sie sie einatmen.

„Es gibt kein anderes in der Stadt.“

„Aber es wird doch noch mehrere Pensionen und Gasthäuser geben, die Zimmer vermieten.“

„Das schon. Doch man sollte im Urlaub nicht auf eine gepflegte Umgebung und Komfort verzichten.“

Janine holte tief Luft.

„Sagten Sie Urlaub? Der Anfang gleicht einem Horrorfilm. Wenn das so weitergeht, bin ich in ein paar Tagen reif für eine Nervenheilanstalt.“

„Malen Sie den Teufel nicht an die Wand! - So, und nun lassen Sie uns von etwas Erfreulichem reden.“

„Worüber zum Beispiel?“

„Meine Einladung zum Essen gilt noch immer. Während Sie vom Sheriff durchgeknetet wurden, habe ich ein feines Restaurant in der Nähe ausfindig gemacht. Ein opulentes Menü wird Ihre Lebensfreude wecken. Wie wär ’s mit Schildkrötensuppe als Vorspeise, flambiertes Pfeffersteak als Hauptgang und einer großen Karaffe kalifornischem Rotwein zum Nachspülen?“

Janine nickte wortlos.

 

 

6

Als sie am Abend ihre aneinandergrenzenden Zimmer aufsuchten, hatten Janine und Roberto den Eindruck, sich nicht erst einige Stunden zu kennen, sondern seit langem gute Freunde zu sein. Janine fragte, ob es ihm recht sei, wenn die Verbindungstür über Nacht ein Stück offen bliebe.

„Sie nehmen an, der Mörder kann erfahren haben, wer den Toten fand, vermutet, dass Sie den Koffer beiseite geschafft haben, und könnte bei Ihnen eindringen, um das Geld zu holen“, meinte Roberto.

„Ja“, gab das Mädchen bedrückt zu. „Genau davor habe ich Angst. Schreckliche Angst.“

Roberto legte ihr beschwichtigend die Hand auf den Arm.

„Wieso sollte er ausgerechnet bei Ihnen nach dem Geld suchen? Er hat sich nach der Tat aus dem Staub gemacht und kann nicht wissen, was sich dann abgespielt hat. Er muss doch damit rechnen, dass die Polizei bei der Suche nach der Tatwaffe den Geldkoffer entdeckt und sichergestellt hat.“

„Möglich. Aber lassen Sie die Tür bitte trotzdem auf. Dann fühle ich mich sicherer.“

„Okay. Ich habe einen sehr leichten Schlaf.“

„Danke, Roberto.“ Janine hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. Es war ein Kuss, wie ihn ein Mädchen ihrem großen Bruder gibt, den sie sehr gern hat und bewundert. Die zarte Berührung ihrer Lippen machte ihn sehr glücklich.

„Gute Nacht. Versuchen Sie bald zu schlafen, und grübeln Sie nicht zu viel, Janine!“, sagte er sanft.

„Ich will ’s versuchen ...“

Der Ratschlag, den er Janine gab, hätte ihm selbst nützlich sein können. Noch lange nach Mitternacht lag er hellwach auf seinem Bett. Aus dem Nebenzimmer drangen die ruhigen Atemzüge des Mädchens. Seine Gedanken beschäftigten sich pausenlos mit dem Geldkoffer, den er in einem Hohlraum hinter dem Heizungskörper unter dem Fenster versteckt hatte. Und er dachte über den ermordeten Mafiosi nach und darüber, dass der Mann, in dessen Begleitung er angekommen war, von der Polizei als mutmaßlicher Täter angesehen wurde.

Roberto zweifelte daran, dass es der Mörder war. Beide waren vermutlich als Kuriere unterwegs gewesen. Sollten sie das Geld hier im Hotel jemandem übergeben? Wie auch immer, falls der andere eine linke Tour vorgehabt haben sollte, hätte er die Moneten bestimmt nicht am Tatort zurückgelassen. Es wären genügend Gelegenheiten vorhanden gewesen, seinen Kumpan zu überrumpeln und unauffällig mit dem Zaster zu verschwinden. Also musste jemand anders dahinterstecken. Ein Koffer voll Geld war für unzählige Unterwelthyänen ein gefundenes Fressen. Aber andererseits hielt die Mafia ihre Geldtransporte stets so geheim, dass kaum andere Gangster davon erfahren konnten. Es gab natürlich noch die Möglichkeit, dass der Mord ein Racheakt war, und der Täter keine Ahnung hatte, was sich im Koffer des Opfers befand. Doch das erschien Roberto unglaubhaft. Er kam bei seinen Überlegungen immer wieder zu der gleichen Frage. Wieso war der Mann in einem fremden Zimmer umgebracht worden? Das konnte eigentlich nur bedeuten, dass er sich dort versteckt hatte. Vor wem? Vor seinem Kumpan?

Roberto versuchte, einleuchtende Erklärungen für die Begleitumstände des Mordes zu finden. Er schlief schließlich darüber ein, ohne eine befriedigende Lösung gefunden zu haben.

 

 

7

Es war am nächsten Morgen. Roberto wurde davon geweckt, dass die ins Zimmer strahlende Sonne sein Bett überflutete. Er reckte sich und gähnte herzhaft.

Janines dunkelhaariger Wuschelkopf erschien in der Türöffnung zum Nebenraum.

„Hallo“, rief sie fröhlich. „Das hörte sich eben an, als hätten Sie einen Löwen im Zimmer. Ich bin schon seit einer halben Stunde auf den Beinen. Sehen Sie mal aus dem Fenster! Wir sollten etwas unternehmen. Wie wär’s mit einem erfrischenden Bad im Fluss und anschließendem Picknick in einem romantischen Winkel am Ufer?“

„Einverstanden. Eine gute Idee.“ Roberto schwang sich aus dem Bett. „Aber erst springe ich mal unter die Dusche. Dann ziehen wir los und kaufen alles ein, was wir zum Picknick brauchen.“

Zusammenfassung


Janine Morgan will sich nur ein paar Tage in Sunshine Village erholen, doch kaum ist sie in ihrem Hotelzimmer, da entdeckt sie einen Toten in dem Kleiderschrank.
Mafiajäger Roberto Tardelli, der im gleichen Hotel eingecheckt hat, findet unter ihrem Bett einen Koffer, in dem sich eine Menge Geld befindet. Doch von diesem soll die Polizei noch nichts erfahren ...

Details

Seiten
118
Jahr
2020
ISBN (eBook)
9783738948202
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2020 (Dezember)
Schlagworte
roberto tardelli thriller todestrip sunshine village

Autor

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Titel: Ein Roberto Tardelli Thriller #62: Todestrip nach Sunshine Village