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Jim räumt den Weg frei

2019 110 Seiten

Zusammenfassung


Eigentlich will Bob Washburn mit Jim Sherman nur einen Freund auf einer Farm besuchen, doch auf dem Weg dorthin kommen sie vom rechten Weg ab und empfangen plötzlich den Hilferuf eines Trucker-Kollegen. Rasch stellt sich heraus, dass der zu Bobs Freunden gehört und die gesamte Farm von einem missliebigen Nachbarn terrorisiert wird. Nicht nur die Freundschaft verpflichtet die beiden dazu, die Farmbewohner zu unterstützen.

Leseprobe

Table of Contents

Jim räumt den Weg frei

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Die Hauptpersonen des Romans:

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Jim räumt den Weg frei

Roman von Frank Rehfeld

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 109 Taschenbuchseiten.

 

Eigentlich will Bob Washburn mit Jim Sherman nur einen Freund auf einer Farm besuchen, doch auf dem Weg dorthin kommen sie vom rechten Weg ab und empfangen plötzlich den Hilferuf eines Trucker-Kollegen. Rasch stellt sich heraus, dass der zu Bobs Freunden gehört und die gesamte Farm von einem missliebigen Nachbarn terrorisiert wird. Nicht nur die Freundschaft verpflichtet die beiden dazu, die Farmbewohner zu unterstützen.

 

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

Alfred Bekker

© Roman by Author

© dieser Ausgabe 2019 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

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Die Hauptpersonen des Romans:

Jim Sherman und Bob Washburn – Eigentlich soll es nur ein Besuch bei einem alten Freund Bobs werden. Doch dann stecken unsere beiden Trucker wieder mitten in den schönsten Schwierigkeiten.

Douglas Murphey – Bobs Kumpel aus Army-Tagen hat mit seinen Freunden das Unity-Farmprojekt aufgezogen. Jetzt hängt das Überleben der Farmer davon ab, einen Container nach Denver zu bringen.

William Malloney – Der Rinder- und Pferdezüchter ist ein mächtiger Mann. Und gefährlich wie ein wild gewordener Stier. Er hat großes Interesse daran, die Farmer zu ruinieren.

Tom Gleason – Malloneys rechte Hand. Der Mann, der die Dreckarbeit erledigt. Und Gleason ist kein Dreck zu schmutzig. Er greift sogar zu Dynamit, um einen Truck aufzuhalten.

Benson – Der Leiter des Unity-Projektes, bei dem Schwarze und Weiße zusammenarbeiten. Ein Mann, der Gewalt verabscheut. Und deshalb kein ernstzunehmender Gegner für Malloney.

 

1

Douglas Murphey verspürte ein unangenehmes Kribbeln in der Magengegend. Er kannte dieses Gefühl, meist kündete es bevorstehendes Unheil an. Misstrauisch starrte er durch die Frontscheibe seines Trucks in die Nacht hinaus.

Die Landstraße befand sich in schlechtem Zustand, zwang zu langsamem Fahren. So gut es ging, wich Douglas den Schlaglöchern aus. Das Lenkrad vibrierte in seinen Fäusten, wollte ausschlagen. Eisern hielt er es umklammert.

Bislang gab es noch keine konkreten Anzeichen für irgendwelchen Ärger. Als Douglas jedoch die nächste Kurve umrundete, entdeckte er im Licht der Scheinwerfer plötzlich die Wagen, die ein Stück vor ihm die Straße blockierten.

Sein Gefühl hatte ihn nicht getrogen.

Es handelte sich um zwei Wagen. Sie standen mit den Motorhauben in stumpfem Winkel zueinander und versperrten die schmale Straße auf diese Art in voller Breite. Hinter den Wagen waren schemenhaft die Bewegungen von Menschen zu erkennen. Ein Stück dahinter standen noch weitere Wagen.

Douglas fluchte.

Für einen Moment überlegte er, ob er versuchen sollte, die Sperre einfach zu durchbrochen. Immerhin saß er am Steuer eines Trucks. Es gab zwar spöttische Stimmen, die behaupteten, sein Peterbilt würde nur vom Rost zusammengehalten, und von den 450 PS des Cummings-Motors war nicht immer etwas zu spüren, was zum Teil sicherlich am halb kaputten Getriebe lag, doch seine Kraft würde auf jeden Fall ausreichen, um die beiden Fourwheeler da vorn aus dem Weg zu schieben.

Gleich darauf aber verwarf Douglas Murphey den Gedanken wieder. Mit Sicherheit trugen die Männer an der Sperre Waffen bei sich. Mit ein paar gezielten Schüssen konnten sie ihn aufhalten. Reifen waren nicht kugelsicher.

Seine Scheiben auch nicht. Und wenn es sich bei den Männern – wie nicht anders zu erwarten – um Malloneys Leute handelte, dann würden sie keine großen Skrupel haben, notfalls auch auf ihn zu schießen.

Das Leben eines Schwarzen galt ihnen nicht viel, vor allem nicht, wenn er von der Unity-Farm kam. Und Douglas Murpheys Haut war nun einmal schwarz wie Ebenholz.

Er unterdrückte den Impuls, wütend an der Reißleine für das Signalhorn zu ziehen und Gas zu geben. Stattdessen nahm er Gas zurück. Kupplung, Douglas schaltete in einen noch niedrigeren Gang. Im Schneckentempo kroch er auf die Sperre zu.

Alles andere wäre Selbstmord gewesen.

Er machte sich nichts vor. Wenn Malloneys Männer es wagten, ihn durch eine Straßensperre zu stoppen, dann waren sie bereit, auch bis zum Letzten zu gehen, falls er sich wehrte. Ergab er sich hingegen, gaben sie sich mit etwas Glück damit zufrieden, ihn zu verprügeln und zur Warnung mit dem Truck zurückzuschicken.

Was passieren konnte, wenn er Pech hatte und sie ein Exempel statuieren wollten, darüber dachte er lieber nicht nach.

Ohne große Hoffnungen schaltete er sein CB-Funkgerät ein und griff nach dem Mikrophon. „Hier Black Panther auf Kanal eins-neun“, rasselte er hastig sein Handle herunter. „Es handelt sich um einen Notfall. Hort mich jemand? Ich brauche Hilfe!“

Nur Rauschen drang aus dem Lautsprecher. Douglas hatte nichts anderes erwartet. Nur selten verirrte sich ein Trucker in diese abgelegene Gegend. Zudem war sein Funkgerät genauso altersschwach wie der gesamte Truck. Die Reichweite war nur gering, betrug lediglich ein paar Meilen. Immer häufiger fiel das Empfangsteil ganz aus.

„Ich brauche Hilfe!“, rief er noch einmal ins Mikrophon. „Verdammt, hört mich denn niemand? Ich werde überfallen, helft mir!“

In der geringen Hoffnung, dass wider aller Erwartungen doch jemand seinen Ruf empfing, er die Antwort jedoch nicht hörte, gab Douglas seine Position durch. Er wiederholte seinen Notruf noch auf zwei anderen Kanälen, ohne einen Erfolg zu erzielen.

Dann hatte er die Sperre fast erreicht und musste bremsen. Ein paar Yards vor den beiden Wagen brachte er den pechschwarzen Peterbilt zum Stehen. Die Bremshydraulik zischte wie ein altersschwacher, asthmatischer Saurier. Douglas arretierte die Feststellbremse.

Gewehrläufe wurden auf ihn gerichtet. Auch aus dem Gebüsch seitlich der Straße tauchten plötzlich bewaffnete Männer auf. Es mussten mindestens ein Dutzend sein, und sie schienen ausnahmslos bewaffnet zu sein.

Bislang war Douglas Murphey ziemlich kühl und ruhig geblieben. Er hielt sich selbst für einen harten Brocken. So leicht konnte ihn nichts aus der Bahn werfen. Und diese Situation hatte er schließlich selbst herausgefordert. Er hatte das Risiko gekannt und war nicht davor zurückgeschreckt.

Dafür stand zu viel auf dem Spiel.

Angesichts der drohend auf ihn deutenden Waffenmündungen aber schoss nun plötzlich jähe Angst in ihm hoch. Das Kribbeln in seinem Magen war verschwunden. Dafür schien nun eine eisige Hand seine Brust zusammenzupressen.

Er war geliefert, wenn nur einer der Männer die Nerven verlor und den Finger am Abzug eine Winzigkeit zu stark krümmte. Aus dieser geringen Distanz konnte man ihn kaum verfehlen. Es war ein schreckliches Gefühl, anderen so hilflos ausgeliefert zu sein.

Die Fahrertür wurde aufgerissen, gleich darauf schwang sich ein Mann auf das Trittbrett. Der Lauf einer Winchester bohrte sich in Douglas’ Seite.

„Mach den Motor aus!“, zischte der Mann. „Und dann steig aus! Aber schön langsam; ich habe so ein komisches Jucken im Zeigefinger.“

Gleason!, durchfuhr es Douglas. Ausgerechnet dieser verdammte Schweinehund von Gleason. Er stöhnte innerlich auf. Gleason war die rechte Hand von Malloney und in gewisser Hinsicht sogar noch schlimmer als dieser, denn ihm machte es Spaß, andere zu schikanieren und zu quälen.

Malloney hingegen blieb stets der Mann im Hintergrund. Er gab Befehle und zog an den richtigen Drähten, machte sich aber selbst nicht die Finger schmutzig. Dafür hatte er Leute wie Tom Gleason.

Malloney war gierig nach Macht und vor allem Geld, und er war völlig skrupellos in der Wahl seiner Mittel, um beides zu erlangen. Das Schicksal anderer war ihm gleichgültig. Ihn interessierte nur sein Reichtum. Aufgrund dieser emotionslosen Geschäftigkeit handelte er logischer und damit berechnender als Gleason.

Sympathischer aber war Malloney deshalb noch lange nicht. Brutal brach er jeden Widerstand, der sich ihm entgegenstellte. Scheiterten irgendwelche Gespräche, dann zwang er seine Verhandlungspartner eben durch Gewalt zum Nachgeben. Auf die eine oder die andere Art bekam er immer, was er wollte.

Fast immer. Die Unity-Farm hatte er nicht bekommen. Bislang jedenfalls nicht.

Aber schließlich befand sich Douglas Murphey genau deshalb nun in dieser Situation. Er hätte es wissen müssen. So leicht gab ein William Malloney nicht auf. Schon gar nicht, wenn das Ziel bereits in Griffweite vor ihm lag.

„Hast du nicht gehört? Mach schon!“, brüllte Gleason. Er war ein bulliger, vierschrötiger Kerl, der über Bärenkräfte verfügte. Irgendwann einmal hatte ihm jemand die Nase gebrochen, und sie war krumm zusammengewachsen. Zusammen mit den verschlagen funkelnden Schweinsäuglein verlieh sie seinem rundlichen Gesicht einen brutalen Zug. Gleason unterstrich seinen Befehl, indem er das Gewehr nach vorne rammte.

Douglas Murphey stöhnte vor Schmerz auf, als der stählerne Lauf seine Hüfte traf. Er krümmte sich zusammen und schnappte nach Luft. „Was wollt ihr überhaupt?“, presste er hervor. „Ich habe euch nichts getan. Seit wann ist es verboten, friedlich hier zu fahren?“

Instinktiv rechnete er mit einem weiteren Stoß, doch Gleason verzichtete darauf. Stattdessen warf er den Kopf in den Nacken und lachte lauthals los. „Habt ihr das gehört?“, prustete er und schaute sich zu den anderen um. „Der Kerl fragt, was wir von ihm wollen.“ Er wandte sich wieder Douglas zu. „Die Fragen stelle ich. Du hast gefälligst zu tun, was ich dir sage. Verstanden, Blacky?“

„Ich bin sicher, wir können uns irgendwie einigen“, murmelte er nervös. „Schließlich sind wir alle erwachsene Menschen.“

Er musste das Gespräch in Gang halten, um Zeit zu gewinnen. Solange man redete, wurde wenigstens nicht geschossen. Außerdem hatte womöglich doch jemand seinen Hilferuf aufgefangen und war auf dem Weg hierher.

Gleason machte ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung.

„Du weißt verdammt genau, was wir wollen“, brüllte er. „Mister Malloney hat dich und das andere Geschmeiß mehr als einmal gewarnt, aber ihr habt ja nicht hören wollen.“ Er packte Douglas kurzerhand am Arm und zerrte ihn grob vom Sitz, stieß ihn auf die Straße. Dann schaltete er den Motor des Peterbilts aus und sprang selbst hinterher.

Douglas hatte sich wieder aufgerappelt. Die übrigen Männer rückten bedrohlich näher. Gehetzt blickte er sich um. Die Situation war aussichtslos, gegen die Übermacht hatte er nicht die geringste Chance.

„Das kommt davon, wenn man sich gegen Mister Malloney stellt“, sprach Gleason weiter. „Ihr hättet rechtzeitig verkaufen sollen. Wir haben euch einen fairen Preis geboten. Was habt ihr nun von eurer Halsstarrigkeit?“

Douglas schwieg. Er musste allen Mut zusammennehmen, nicht den Blick zu senken, sondern Gleason ins Gesicht zu sehen.

„Antworte gefälligst, wenn ich dich etwas frage!“ Gleason drehte das Gewehr um und rammte Douglas den Kolben in den Leib. Douglas stürzte zu Boden, doch kein Schmerzenslaut kam über seine Lippen.

„Du willst also den großen Helden spielen“, höhnte Gleason. „Das ändert auch nichts mehr. In nicht mal einer Woche wird euer Land zwangsversteigert, dann kriegen wir es ohnehin, und zwar zu einem Spottpreis.“

„Fahr zur Hölle!“, knurrte Douglas. Er hatte versucht, sich nicht reizen zu lassen, aber die Bemerkung war ihm herausgerutscht, bevor er sie zurückhalten konnte.

Auch diesmal blieb jedoch der erwartete Hieb aus. Gleason fühlte sich übermächtig. Er sonnte sich in seiner Position, genoss seine Überlegenheit.

„An deiner Stelle würde ich nicht noch die große Lippe riskieren. Denn zunächst mal musst du die Suppe auslöffeln, die ihr euch eingebrockt habt. Da ihr immer noch nicht kapiert, wird es wohl Zeit für eine Lektion, die euch die Flausen ein für allemal austreibt.“ Gleason machte eine kurze Pause und grinste schmierig. „Ich fürchte, es sieht nicht besonders gut aus für dich, Junge. Ich möchte jetzt jedenfalls nicht in deiner Haut stecken.“

Er hob drohend das Gewehr und trat noch einen Schritt näher an Douglas Murphey heran.

 

 

2

„Sieht ganz so aus, als hätten wir uns verfranzt.“ Es gelang Jim Sherman nicht, die Schadenfreude in seiner Stimme zu unterdrücken. Der blonde Texaner gab sich allerdings auch keine sonderliche Mühe.

Bob zuckte mit den Schultern, sagte jedoch nichts. Das Gesicht des hünenhaften Schwarzen aus Virginia zeigte einen nicht gerade glücklichen Ausdruck.

Er hielt das Lenkrad des feuerroten Kenworth Conventional W 900 fest umklammert. Obwohl sie mit einem leeren Auflieger unterwegs waren, kamen sie nur langsam voran. Beladen hätten sie

die Strecke jedoch erst gar nicht geschafft. Das Gelände war hier noch nicht richtig bergig, die Rocky Mountains begannen erst weiter westlich. Zumindest war es aber ziemlich hügelig.

Einige der Straßen führten steil aufwärts. Das Fahren in dieser Umgebung, strengte an. Um das Getriebe nicht unnötig zu strapazieren, musste man ständig schalten, und auch die Nerven des

Fahrers wurden übermäßig beansprucht. Der schlechte Zustand der Straße erlaubte keinen Moment der Unachtsamkeit.

Jim nahm keine Rücksicht darauf.

„Wie war das doch gleich?“, stichelte er weiter und ahmte Bobs Tonfall nach. „Ich kenne den Weg. Verlass dich nur ganz auf mich. Ich weiß, wo es langgeht.“

„Jeder kann sich mal irren“, brummte Bob „Es ist schon ein paar Jahre her, seit ich zuletzt hier war. In der Zwischenzeit hat sich einiges verändert.“

„Ach ja?“, erkundigte sich Jim mit gespieltem Ernst. „Hat man hier früher Schafe statt Rinder geweidet und Getreide statt Mais angebaut?“ Er feixte über das ganze Gesicht. „So etwas verändert eine Landschaft natürlich ungemein.“

„Quatsch!“, schnaubte Bob, musste aber gegen seinen Willen lachen. „Im Ernst, der größte Teil des Landes lag brach. Und dementsprechend gab es auch diese ganzen verdammten Straßen zwischen den Weiden und Feldern nicht.“ Er schüttelte den Kopf. „Wir waren richtig, sage ich dir. Die Sackgasse, in die wir vorhin gefahren sind, führte früher zur Farm. Was kann ich dafür, wenn man sie zumacht und keine Umleitung ausschildert?“

„Jedenfalls brauchen sich deine Bekannten unter diesen Umständen bestimmt nicht allzu oft über unerwünschten Besuch zu ärgern“, stellte Jim fest. „Wenn niemand den Weg findet, kommt auch niemand.“

„Ich finde schon noch hin“, behauptete Bob Washburn grimmig. Die Miene des schwarzen Ex-Schwergewichts-Boxprofis hatte sich verfinstert.

Jim lenkte ein. Er wusste, wann es Zeit zum Aufhören war. Schließlich wollte er seinen Freund und Partner nicht wirklich ärgern, sondern hatte ihn nur ein wenig aufziehen wollen.

„Und wenn nicht, müssen wir uns notfalls eben in der nächsten Stadt erkundigen“, sagte er.

„Welche Stadt?“, entgegnete Bob „Hier gibt es nicht einmal ein Dorf in der Nähe.“

Wieder gelangten sie an eine der kleinen Kreuzungen. Er bremste und hielt an. Der 450 PS starke Caterpillar-Motor unter der Haube des „Thunders“ tuckerte im Leerlauf.

Bob griff nach der Karte Colorados in der Ablage. Sie war relativ neu, aber die vielen kleinen, zum Teil nur geschotterten Straßen und Wege waren nicht eingezeichnet. Die nächste Ortschaft hieß Truckton. Ein winziges Provinznest, das wahrscheinlich nur aus ein paar Hütten und einer Bar bestand. Zudem lag es mehrere Dutzend Meilen entfernt. Von vereinzelten Farmen und Ranches abgesehen, befand sich hier nur Niemandsland.

Die Karte nutzte überhaupt nichts, und Bob legte sie bald wieder zurück.

„Also schön, ich gebe zu, dass ich mich verfranzt habe. Es war mein Fehler. Ich habe es mir leichter vorgestellt, die Farm zu finden. Hier kommen wir jedenfalls nicht weiter. Die Straße wird zu schmal und scheint noch weiter nach oben zu führen. Wir müssen zusehen, dass wir irgendwie wieder ins Tal zurückkommen.“ Er kuppelte und legte den Gang ein. Mit der Hand deutete er nach links. „Da lang scheint es nach unten zu gehen.“

Seine Hoffnung erfüllte sich. In stetigem, aber nicht steilem Gefälle führte die Straße abwärts, in den riesigen Talkessel hinein.

„Statt weiter blindlings umherzuirren, sollten wir zur Malloney-Ranch fahren“, schlug Jim vor. „Die dürfte etwas leichter zu finden sein, und dort wird man den Weg wohl kennen. Außerdem können wir den Auflieger schon mal dort abstellen und uns bei der Gelegenheit direkt vergewissern, ob mit unserer Fracht morgen früh alles klar geht.“

„Okay“, willigte Bob ein. „Einen Versuch ist es jedenfalls wert. Ich habe nichts dagegen, den Auflieger loszuwerden.“ Er schaute auf seine Uhr. Es war zehn Uhr abends durch. „Um diese Zeit werden da ja wohl hoffentlich noch nicht alle schlafen.“

Nach einiger Zeit konnten sie schräg unter sich im Tal Lichter sehen. Es musste sich um die Malloney-Ranch handeln. In ihrer Nähe waren sie bereits vor gut einer halben Stunde vorbeigekommen, hatten sie jedoch nicht weiter beachtet.

Erst am nächsten Vormittag wurden sie dort erwartet. In Albuquerque, New Mexiko, hatten sie den leeren Viehauflieger abgeholt. Morgen sollten sie auf der Malloney-Ranch einige Rinder aufnehmen und diese wiederum nach Albuquerque transportieren. Ein Routineauftrag, der nur ein paar Stunden in Anspruch nehmen würde, dafür aber ganz erträglich bezahlt wurde.

Und da sie schon einmal in der Gegend waren, bot er für Bob Gelegenheit, einige Bekannte wiederzutreffen, die im gleichen Tal eine Farm bewirtschafteten – vorausgesetzt, sie fanden endlich den Weg dorthin.

„Da funkt jemand“, stellte Jim plötzlich fest. Er griff zum CB-Gerät und stellte lauter.

,,… Panther auf Kanal eins-neun“, drang es aus dem Lautsprecher. „Es handelt sich um einen Notfall. Hört mich jemand? Ich brauche Hilfe!“

„Black Panther? Das ist Doug“, stieß Bob überrascht hervor.

Jim hatte sich bereits das Mikrophon geschnappt.

„Hier Thunder“, antwortete er auf der gleichen Frequenz. „Wir hören dich, Black Panther. Was ist passiert, und wo steckst du?“

„Ich brauche Hilfe!“, rief Murphey noch einmal ins Mikrophon. „Verdammt, hört mich denn niemand? Ich werde überfallen, helft mir!“

Jim begriff, dass der andere sie aus irgendeinem Grund nicht hören konnte. Entweder war sein Gerät defekt, oder er war zu weit entfernt und besaß eine stärkere Sendeleistung als sie, so dass sie ihn zwar empfingen, er sie umgekehrt jedoch nicht.

Aufmerksam lauschte er der Ortsbeschreibung, die der Fahrer des „Black Panthers“ durchgab.

„Dynasty Road“, wiederholte Bob „Das ist ganz in der Nähe. Wir waren vorhin erst da. Das ist die gesperrte Straße, von der ich meinte, dass sie früher direkt zur Farm geführt hätte.“

„Dann nichts wie hin. Hört sich ziemlich ernst an.“

Bob hatte bereits in einen höheren Gang geschaltet. Er trat das Gaspedal tiefer. Mit gerade noch vertretbaren 30 Meilen ließ er den „Thunder“ die Serpentinen hinunterdonnern. Kurz darauf musste er jedoch wieder abbremsen, da die Straße vor ihnen eine scharfe Kurve beschrieb.

Wie wild kurbelte Bob am Lenkrad. Der „Thunder“ packte die Kurve problemlos. Der Auflieger hingegen geriet leicht ins Schlingern. Für einen Moment drohte er auszubrechen. Glücklicherweise war er leer und besaß kaum Gewicht, das Fliehkraft entwickeln konnte. Die ungleich höhere Beweglichkeit war einer der Vorteile, wenn man ohne Fracht fuhr. Beladen wäre ein solches Manöver unmöglich gewesen.

Außerdem besaß der Auflieger noch den Vorteil, dass die Wände nur aus Holzlatten mit einem halben Fuß Abstand dazwischen bestanden. So konnte der Wind hindurchstreichen. Der Auflieger bot also wesentlich weniger Luftwiderstand als ein geschlossener Container, wie sie ihn sonst meist transportierten.

Die Räder kamen dem Straßenrand zwar bedrohlich nahe, aber das Gespann blieb in der Bahn, und gleich darauf hatte Bob es wieder voll unter seine Kontrolle gebracht. Behutsam gab er wieder Gas.

„Nicht ganz so wild“, verlangte Jim. „Willst du uns umbringen? Verunglückt können wir niemandem mehr helfen. Dann brauchen wir höchstens selbst Hilfe.“

„Keine Angst, ich habe meinen Führerschein nicht erst seit gestern.“

Ein paarmal noch versuchte Jim, Kontakt mit dem „Black Panther“ zu bekommen. Vergeblich. Niemand reagierte auf seine Funksprüche. Die Notrufe waren in der Zwischenzeit verstummt.

Er konnte nur hoffen, dass sie noch rechtzeitig eintrafen.

 

 

3

„Der Auflieger ist leer!“ Einer von Malloneys Leuten, ein langer, hagerer Kerl mit einer Galgenvogelvisage, kam auf Gleason zu und blieb wild gestikulierend vor diesem stehen. „In dem Mistding ist absolut nichts drin.“

„Verdammt!“, fluchte Gleason. Er eilte zum Heck des Gespanns und überzeugte sich mit eigenen Augen, ehe er wieder Douglas gegenübertrat. „Was soll das bedeuten? Wo ist die Ladung?“

Douglas entschloss sich, den Ahnungslosen zu spielen. Er nahm allen Mut zusammen und schaffte es, einen ärgerlichen Ausdruck auf sein Gesicht zu bringen.

„Ich habe doch gleich gesagt, ich weiß nicht, was ihr von mir wollt“, blaffte er. „Mit der Ernte habe ich nichts zu tun.“ Er war ein Mensch, der die Wahrheit liebte. In dieser Situation jedoch kam ihm die Lüge glatt über die Lippen.

„Ach ja?“ Misstrauisch kniff Gleason die Augenlider zu schmalen Schlitzen zusammen. „Seit wann denn das nicht?“

„Ich bin ja nicht verrückt“, entgegnete Douglas gepresst. „Schließlich hat euer Boss ja deutlich genug gemacht, was jeden erwartet, der versucht, die Ernte aus dem Tal zu bringen.“

„Und wo wolltest du hin?“ Zwar hatte sich Gleason wieder ein wenig entspannt, aber er wirkte noch längst nicht überzeugt. „Sag jetzt bloß nicht, dass du mit Truck und Auflieger nur eine kleine Spazierfahrt machen wolltest.“

„Natürlich nicht. Aber schließlich bin ich nicht nur Farmer, sondern auch Trucker. Ich habe einen Auftrag bekommen. Soll eine Fracht von einer Farm in der Nähe transportieren.“

Das kam vor allem im Sommer und Herbst des öfteren vor und trug viel zu seinem Lebensunterhalt bei. In diesem Fall jedoch handelte es sich nur um einen Bluff. Douglas konnte unmöglich zugeben, weshalb er wirklich mit leerem Auflieger wegzufahren versuchte.

„Da hast du dem Boss aber nicht besonders gut zugehört. Mister Malloney hat nämlich auch gesagt, dass keiner von euch Bimbos das Tal in den nächsten Tagen verlässt. Nicht, bevor entweder die Hypothekenrate bezahlt ist, oder das Land ihm gehört.“ Wieder erschien der verschlagene Ausdruck auf Gleasons Gesicht. „Weißt du, irgendwie nehme ich dir die Geschichte nicht richtig ab.“ Er tat, als würde er angestrengt nachdenken. „Ich glaube eher, dass du uns nur verarschen willst. Mal ausprobieren, ob wir wirklich Ernst machen.“

Douglas kämpfte gegen die Angst an. Seine Hände zitterten. Er spürte, wie ihm Schweißtropfen über das Gesicht rannen. Trotzdem widerstand er dem Drang, sich mit der Hand über die Stirn zu wischen. Mit seiner Vermutung war Gleason der Wahrheit bereits verdächtig nahe gekommen, wenn er den Plan auch glücklicherweise noch nicht vollständig durchschaut hatte.

„Antworte gefälligst!“, forderte Gleason. „Ist es nicht so?“

„Ja, es ist nicht so“, stieß Douglas Murphey mit Galgenhumor und einem Mut, der ihn selbst überraschte, hervor. Nur knapp konnte er einem weiteren Stoß mit dem Gewehrkolben ausweichen. „Das ist doch unsinnig“, fügte er rasch hinzu. „Was hätte es mir denn genutzt, eure Sperren auszuprobieren? Wenn ich diesmal durchgekommen wäre, müsste das beim nächsten Mal nicht genauso sein. Ich würde mich höchstens krank ärgern, dass ich die Ernte nicht mitgenommen hätte.“

„Dein Problem“, antwortete Gleason. „Irgend etwas stinkt an deiner Geschichte, und mir ist egal, was. Es wird schon lange Zeit, euch Bimbos mal eine ordentliche Lektion zu erteilen. Du hättest nicht versuchen sollen, dein Spielchen mit uns zu treiben. Ich kenne ein paar viel lustigere Spiele.“ Er grinste sadistisch. „Allerdings bezweifle ich, dass du sie genauso lustig finden wirst.“

Wieder schaute sich Douglas gehetzt um. Er wusste sich seiner Haut zu wehren. Schließlich hatte er einige Jahre bei der Army verbracht. Da hatte man ihm das Kämpfen beigebracht. Notfalls konnte er es sogar mit mehreren Gegnern aufnehmen. Gegen diese Übermacht jedoch hatte er keine Chance.

Für eine Flucht sah es auch nicht besonders günstig aus. In seinem Rücken befand sich der Auflieger. Vor ihm hatten sich die Männer zu einem Halbkreis formiert und rückten näher. Die Falle hatte sich geschlossen.

Es sei denn …

Douglas überlegte nicht länger, sondern handelte. Noch bevor Gleason nach ihm griff, ließ er sich fallen. Blitzschnell rollte er sich unter den Auflieger. Wütendes Geschrei ertönte hinter ihm. Ein Schuss krachte, verfehlte ihn jedoch.

Einige weitere Drehungen brachten ihn zur anderen Seite. Douglas sprang auf. Mit einem Satz war er über der Leitplanke. Der Hang dahinter fiel nicht allzu tief, dafür aber recht steil ab. Er war mit Unkraut und einigen Büschen bewachsen.

Douglas nahm sich keine Zeit, mühsam hinunterzuklettern. Das erste Stückchen lief er, dann verlor er den Halt und kippte nach hinten über. Halb sitzend, halb hockend schlitterte er weiter. Er ignorierte den Schmerz. Das Herz schlug ihm bis zum Hals.

An seinen Truck dachte er im Moment nicht. Jetzt kam es für ihn nur darauf an, die eigene Haut zu retten.

Malloneys Leute würden ihn krankenhausreif prügeln, wenn sie ihn erwischten. Wenn er Anzeige erstattete, würden sie sich dann gegenseitig decken und behaupten, er hätte angefangen.

Möglicherweise würde Gleason nicht einmal vor einem Mord zurückschrecken. Dem Dreckskerl war alles zuzutrauen, Es gab hier viele Möglichkeiten, jemanden für immer verschwinden zu lassen.

Douglas Murphey hörte die Rufe hinter sich lauter werden. Wieder ertönten Schüsse.

„Hört auf zu schießen!“, brüllte Gleason. „Ich will ihn lebend. Na los, fangt ihn!“

Douglas hob den Kopf und warf einen Blick über die Schulter zurück. Das war ein Fehler, den er gleich darauf schmerzhaft zu spüren bekam. Sein Fuß prallte gegen eine Wurzel und blieb daran hängen. Eine unsichtbare Hand schien Douglas nach vorne zu reißen.

Zwar bekam er den Fuß sofort wieder frei, doch dafür verlor er völlig die Orientierung. Er überschlug sich. Himmel und Erde führten einen wilden Tanz um ihn herum auf. Spitze und kantige Steine drückten sich in seinen Rücken. Zweige peitschten ihn und rissen ihm die Haut wund. Seine Arme waren längst vom Handgelenk bis zum Ellbogen aufgeschrammt; seine Beine sahen kaum besser aus.

Douglas schrie. Blindlings griff er um sich, versuchte verzweifelt, sich irgendwo festzuklammern. Doch was immer er zu packen bekam, riss oder brach sofort unter seinem Griff. Nirgendwo fand er Halt, dennoch konnte er seinen Sturz auf diese Art immerhin ein wenig abbremsen.

Dann schließlich hatte er den Fuß des Hanges erreicht. Ein letztes Mal noch überschlug er sich, dann hatte sein Sturz ein Ende. Mit ausgebreiteten Armen blieb Douglas liegen. Er fühlte sich am ganzen Körper wie zerschlagen. Keuchend schnappte er nach Luft. Erst jetzt begann er die Schmerzen richtig zu spüren.

Sein Herz hämmerte wie wild. Douglas schloss die Augen. Am liebsten wäre er reglos liegengeblieben, um seinem Körper etwas Erholung zu gönnen.

In seinem Kopf jedoch ertönte eine warnende Stimme. Noch durfte er sich nicht ausruhen. Er befand sich längst nicht in Sicherheit. Malloneys Männer hatten die Verfolgung aufgenommen. Ihre Rufe und das Knacken trockener Zweige drangen an seine Ohren.

Douglas öffnete die Augen und richtete sich auf.

Seine Verfolger mühten sich ab, indem sie den Hang wesentlich vorsichtiger herunterkletterten. Sie zeichneten sich wie schwarze Scherenschnitte gegen den dunklen Nachthimmel ab.

Durch seinen Sturz hatte Douglas einen Vorsprung gewonnen. Wenn er sich jetzt zusammenriss, würde es ihm vielleicht gelingen, in der Dunkelheit unterzutauchen.

Er quälte sich auf die Beine. Im gleichen Moment, indem er mit dem rechten Fuß auf trat, schoss ein scharfer Stich durch seinen Knöchel. Douglas stöhnte auf. Als er mit dem Fuß hängengeblieben war, musste er sich das Gelenk verknackst oder umgeschlagen haben.

Der Schmerz nahm nicht ab. Im Gegenteil, er wurde bei jedem Schritt sogar noch schlimmer. Dennoch biss Douglas die Zähne zusammen und humpelte weiter, so gut es ging. Die nackte Angst trieb ihn voran.

Immer wieder warf er gehetzte Blicke zurück. Seine Verfolger holten immer weiter auf. Er wusste, dass er keine Chance mehr hatte, ihnen zu entkommen, wenn kein Wunder geschah.

Erneut verfing sich sein Fuß im Strauchwerk. Wild ruderte Douglas mit den Armen, doch es gelang ihm nicht, das Gleichgewicht zu halten. Noch einmal stürzte er. Diesmal aber hatte er keine Kraft mehr, sich wieder aufzurappeln. Ausgelaugt blieb er liegen. Er war am Ende seiner Kräfte angelangt, konnte einfach nicht mehr weiter. Vor seinen Augen drehte sich alles.

Fußtritte trafen ihn in den Magen und die Rippen. Kräftige Hände packten ihn und rissen ihn in die Höhe. Douglas kassierte einige harte Schläge, doch er spürte den Schmerz kaum.

„Aufhören!“, vernahm er eine Stimme wie aus weiter Ferne. „Wir sollen ihn lebend zu Gleason bringen.“

Schlapp wie eine Gummipuppe hing er im Griff der Männer. Es gelang ihm nicht, sich aus eigener Kraft auf den Beinen zu halten. Nur unbewusst nahm Douglas wahr, dass man ihn den Hang wieder zur Straße hinaufschleppte.

Jemand versetzte ihm einige Ohrfeigen, packte sein Kinn und hob es an. Für einen kurzen Moment klärte sich sein Blick. Er blickte direkt in Gleasons Gesicht. Dann verlor es sich erneut in der Farbenpracht der vor seinen Augen zerplatzenden Sterne.

„Der ist fix und fertig“, kommentierte Gleason. Er schleifte Douglas zum Straßenrand und ließ ihn dort zusammenbrechen. „Lassen wir ihn hier liegen. Er hat hoffentlich seine Lektion gelernt. So bald wird der es nicht mehr wagen, etwas gegen uns zu unternehmen.“

„Und was ist mit dem Truck?“

Gleason zögerte kurz. „Ich glaube, der Nigger hat einen Unfall gehabt“, erklärte er dann grinsend. „Er selbst hat gerade noch abspringen können, aber sein Truck ist leider von der Straße abgekommen und die Böschung hinuntergestürzt. Also los, sorgt dafür, dass alles einigermaßen echt aussieht.“

Er wandte sich ab, um zu seinem Wagen zurückzugehen, verharrte dann aber und legte lauschend eine Hand hinter das Ohr. „Da ist irgend etwas“, murmelte er. „Verdammt, da kommt jemand.“

Das durchdringende Brummen eines starken Truck-Motors war nun deutlich zu hören. Es näherte sich schnell.

Gleason traf eilig seine Entscheidung. „Wir verschwinden!“, befahl er. „Los, macht, dass ihr wegkommt. Es ist besser, wenn niemand uns hier sieht.“

Details

Seiten
110
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783738931563
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2019 (August)

Autor

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Titel: Jim räumt den Weg frei