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Ein Jack Braden Thriller #5: Die Schulden zahlt der Tod

2018 120 Seiten

Zusammenfassung

Unverrichteter Dinge muss Maud Mallowy das Büro des Privatdetektivs Jack Braden verlassen, denn obwohl sie sich Sorgen um ihren verschwundenen Gatten macht, wollte ihr der Detektiv nicht helfen – Ehemänner verschwinden schließlich schon mal aus freien Stücken. Monate später wird die Leiche Mike Mallowys angeschwemmt; er wurde ermordet. Der Detektiv macht sich Vorwürfe und schaltet sich in den Fall der Citizen Police ein – er will wenigstens den Mörder des Ehemannes seiner abgewiesenen Klientin finden … und begibt sich geradewegs in Lebensgefahr ...

Leseprobe

Table of Contents

Die Schulden zahlt der Tod

Copyright

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Die Schulden zahlt der Tod

Ein Jack Braden Thriller #5

von Cedric Balmore

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 116 Taschenbuchseiten.

 

Unverrichteter Dinge muss Maud Mallowy das Büro des Privatdetektivs Jack Braden verlassen, denn obwohl sie sich Sorgen um ihren verschwundenen Gatten macht, wollte ihr der Detektiv nicht helfen – Ehemänner verschwinden schließlich schon mal aus freien Stücken. Monate später wird die Leiche Mike Mallowys angeschwemmt; er wurde ermordet. Der Detektiv macht sich Vorwürfe und schaltet sich in den Fall der Citizen Police ein – er will wenigstens den Mörder des Ehemannes seiner abgewiesenen Klientin finden … und begibt sich geradewegs in Lebensgefahr ...

 

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author / Cover Tony Masero

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

 

 

 

1

Es war Januar, aber die elegante rothaarige Frau im weißen Nerzmantel, die dem hellgrünen Lancia Cabriolet entstieg, war braun gebrannt, als käme sie von den Bahamas oder Haiti. Sie fuhr hinauf bis zum 3. Stock des Appartement-Hauses und klingelte dreimal an der Tür mit dem Schild „Robert McKeever“.

„Was ist los, Bob?“, sagte sie, als der gut aussehende, vielleicht fünfunddreißigjährige Mann öffnete.

„Du wirst staunen!“, grinste er. Es war ein Grinsen, das sein gut geschnittenes Gesicht in eine Teufelsfratze veränderte. „Ich brauche dich, und zwar dringend. Darum habe ich dich angerufen.“

Die schöne Frau hob die Schultern.

„Da bin ich neugierig. Hast du etwa das Geld aufgetrieben?“

„Wir brauchen kein Geld mehr. Wir haben mehr als genug, Gloria. Lege ab und komm herein. Ich will dir etwas zeigen.“

Er nahm ihr den Nerz von den Schultern und hängte ihn an die Garderobe. In dem eng anliegenden blauen Samtkostüm sah sie noch viel anziehender aus als zuvor. Der Mann musterte sie mit bewundernden Blicken, aber er sagte nichts.

In dem luxuriös eingerichteten Wohnzimmer stand ein großer lederner Reisekoffer.

„Na, Liebling, nun rate einmal, was ich darin habe.“

„Wie soll ich das wissen? Ist es vielleicht ein Haufen Geld? Hast du einen Bankeinbruch begangen?“

„Etwas viel besseres als Geld ... Unseren Buchmacher.“

„Wer?“, fragte sie lächelnd. „Du machst wohl schlechte Witze, Bob?“

„Überzeuge dich!“

Er klappte den Deckel hoch. Bei dem sich bietenden Anblick stieß Gloria Kendal einen Schrei aus.

„Mein Gott, Bob! War das nötig?“

„Es war nötig. Wir schuldeten ihm fast fünfzigtausend Dollar, und er saß mir im Genick. Es blieb mir nichts anderes übrig, ich musste ihn loswerden.

„Und jetzt?“

„Jetzt wirst du mir helfen. Du bist ja ein kräftiges Mädchen. Du wirst deine Handschuhe wieder anziehen. Wir bringen ihn hinunter und laden ihn in deinen Wagen.“

„Warum in meinen? Dein Buick ist doch viel größer.“

„Frage nicht so lange und so dumm. Ich habe gesagt, in deinen Wagen, und dabei bleibt es. Den Mantel kannst du bis später hier hängen lassen. Er würde dich nur hindern, und es wird dir schon noch warm werden.“

Er zog Handschuhe an, nickte dem rothaarigen Mädchen zu und sagte:

„Los! Fass an!“

Gloria wich zurück. Ihr Gesicht war unter der Sonnenbräune weiß geworden.

„Ich kann nicht, Bob!“, stammelte sie.

„Du kannst nicht? Aber wetten konntest du und verlieren!“

Er hob die Hand. Das Mädchen kroch in sich zusammen und bedeckte ihr Gesicht.

„Willst du Prügel haben, oder geht es so?“, fragte McKeever drohend.

Da kam sie widerwillig näher und fasste einen der Koffergriffe. Er packte den auf der anderen Seite und ging voraus. Vor der Tür des Appartements setzten sie ab, und er schloss zu.

Als sie dann im Lift standen, keuchte das Mädchen vor Anstrengung. Die Halle war leer. Sie hoben den schweren Koffer mit dem grausigen Inhalt in den Wagen.

„Du fährst!“, bestimmte McKeever.

Gloria stieg wortlos ein, und er setzte sich auf den Beifahrersitz. Es ging den East River Drive hinauf und dann über den Harlem River Drive.

„Stopp!“, sagte er, als sie an der Grünfläche vor der Putznam Bridge angekommen waren.

Aber in diesem Augenblick blitzten die Scheinwerfer eines Patrouillenwagens der Stadtpolizei auf.

„Fahr weiter!“

An der 185. Straße ging es durch den High Bridge Park, der sich am Harlem River hinzog. Sie stoppten. Der Koffer wurde herausgehoben und kollerte über die Böschung hinunter in den Fluss. Das Wasser spritzte auf, und dann war er verschwunden.

„So, das wäre geschafft. Bringe mich nach Hause und geh wieder schlafen. Morgen, wenn du aufwachst, denkst du, du hast geträumt. Jedenfalls sind wir unsere Schulden los und außerdem ...“ Er griff in die Jackentasche und reichte ihr einen Packen Scheine hinüber. „Sei vorsichtig. Verliere keinen davon. Es sind alles Hunderter und Fünfziger.“ —

Als Gloria Kendal, die beim Nachhausekommen eine Schlaftablette genommen hatte, um zehn Uhr morgens erwachte, glaubte sie wirklich, sie habe geträumt. Aber der Packen Scheine, der auf ihrem Nachttisch lag, belehrte sie eines Besseren.

 

 

2

Um dieselbe Zeit, es war der 7. Januar, ertönte der Summer an der Eingangstür zur Office des Privatdetektivs Jack Braden. Seine blonde Sekretärin blickte durch das Glasfenster des Schalters und sah eine ungefähr dreißigjährige Frau hereinkommen. Die Frau sah aus, als ob sie Sorgen hätte, aber schließlich sucht man keinen Privatdetektiv auf, wenn man keine Sorgen hat.

„Ich bin Mrs. Mallowy und möchte Mr. Braden sprechen“, sagte sie hastig.

„In welcher Angelegenheit, bitte?“, fragte Dawn Barris.

„Mein Mann ist verschwunden.“

Zwei Minuten später saß Mrs. Mallowy dem Detektiv gegenüber.

„Mein Mann ist verschwunden“, sagte sie zum zweiten Mal. „Er ging gestern Nachmittag weg und ist bis jetzt noch nicht wiedergekommen.“

„Warum kommen Sie dann zu mir? Wäre es nicht vernünftiger und vor allem billiger, wenn Sie sich an die Stadtpolizei wendeten?“, lächelte Jack Braden. „Außerdem ist die Zeit von gestern Nachmittag bis jetzt noch nicht so lang, dass man von Verschwinden reden könnte.“

Die Frau war alles andere als attraktiv. Vielleicht hatte ihr Mann eine Freundin, vielleicht war er mit Bekannten unterwegs gewesen und schlief irgendwo in einer fremden Wohnung. Braden hatte Erfahrung in solchen Dingen, vor allem mit übermäßig ängstlichen Ehefrauen.

„Ich weiß, was Sie denken!“, fuhr sie auf. „Bei der Stadtpolizei hat man mich ausgelacht und gemeint, Mike werde schon zurückkommen. Aber ich weiß, dass er solche Dinge nicht tut. Mike ist solide. Er kennt nur seine Familie. Er hat einen Posten als Clerk und macht Nebengeschäfte, um unser Einkommen aufzubessern. Nein, Mike ist nicht freiwillig weggeblieben.“

„Ich an Ihrer Stelle, Mrs. Mallowy, würde noch etwas warten, bevor ich mir ernsthafte Sorgen machte. Gehen Sie nach Hause. Vielleicht ist Ihr Gatte inzwischen schon gekommen, und wenn nicht, wenden Sie sich nochmals an die Citizen Police. Diese Leute haben ganz andere Möglichkeiten als ich. Wenn Ihrem Mann wirklich etwas zugestoßen wäre, so wüssten Sie das bereits.“

„Sie wollen mir also nicht helfen, Mr. Braden?“

„Von wollen kann keine Rede sein, Mrs. Mallowy. Ich halte es einfach für unnötig, ich möchte Ihnen Geld und mir nutzlose Arbeit ersparen.“

Die Frau stand auf. Sie gab keine Antwort. Sie schüttelte nur den Kopf, als wolle sie sagen, sie verstehe das alles nicht. Dann ging sie.

„Vielleicht hätten Sie sie doch nicht wegschicken sollen“, meinte Dawn Barris, als sich die Tür geschlossen hatte. „Sie tat mir leid. Sie machte einen so trostlosen Eindruck.“

„Was hätte ich aber unternehmen sollen?“, sagte Braden. „Um in einer Riesenstadt wie New York einen Mann zu suchen, der vielleicht gar nicht gefunden werden will, braucht man Zeit und viel Geld. Die Frau sah aber nicht so aus, als ob sie ein paar hundert Dollar entbehren könnte.“

„Ich an Ihrer Stelle hätte wenigstens einmal den Versuch gemacht.

„Wenn Sie mir noch weiter Vorwürfe machen, Sunny, so bekomme ich tatsächlich ein schlechtes Gewissen. Rufen Sie Lieutenant Bilmore von der Vermisstenzentrale an und fragen Sie, ob in der Sache Mallowy etwas geschehen sei.

Die Auskunft des Missing Persons Department war so, wie Braden es erwartet hatte. Man hatte die Anzeige zur Kenntnis genommen, aber vorläufig noch nichts getan. Man war der Ansicht, der Mann werde wieder auftauchen.

 

 

3

Der Hudson, der East River und der Harlem River bergen viele Geheimnisse, die niemals an das Licht des Tages kommen. Nur manchmal geben sie eines dieser Geheimnisse preis. Tote werden angeschwemmt, Selbstmörder, Verunglückte oder auch solche, die man zur Tarnung eines Verbrechens ins Wasser geworfen hat. Nur die Polizei weiß, wie viel Hunderte von Ermordeten man im Laufe eines Jahres aus den Flüssen fischt.

Manchmal sind sie nackt, und manchmal wurde jedes Erkennungszeichen aus ihrer Kleidung entfernt. Berufsmäßige Mörder haben es sogar fertiggebracht, Zähne und Fingerkuppen unkenntlich zu machen, damit ihr Opfer nicht identifiziert werden kann.

Es war Freitag, der 8. März, morgens 7 Uhr, als die 34. Polizeistation in der Wadsworth Avenue, Ecke der 182. Straße einen Anruf erhielt, dass im Spuyten Duyvil Creek eine Leiche treibe.

Streifenwagen wurden alarmiert und rasten dorthin, wo der Harlem River sich mit dem Hudson vereinigt. Von der Station wurden die Detectives Leman und Pirro hingeschickt. Ein Boot der Hafenpolizei suchte und fand den Toten. Er musste schon viele Wochen lang im Wasser gelegen haben. Man konnte seine Gesichtszüge nicht mehr erkennen. Nur eines war sicher: Er war ermordet worden. Seine Hände und Füße waren zusammengebunden.

Der Polizeiarzt stellte zwei Schusswunden fest, beide mussten tödlich gewesen sein. Der Tote trug einen Maßanzug, und auch seine Schuhe waren bestimmt teuer gewesen. Er hatte eine Brieftasche bei sich, die 327 Dollar enthielt, und verschiedene Papiere, die zwar vom Wasser aufgeweicht waren, aus denen man aber den Namen des Ermordeten feststellen konnte. Er hieß Mike Mallowy und hatte in West Secondstreet 2547 in Brooklyn gewohnt.

Außerdem fand man ein Notizbuch, das im Laboratorium getrocknet und geprüft werden sollte. Man fand auch einen Führerschein, eine Kreditkarte eines großen Warenhauses und verschiedene Kleinigkeiten.

Die Detectives alarmierten die Mordkommission des Polizeihauptquartiers, die in kurzer Zeit zur Stelle war. Lieutenant Temper konnte nicht mehr finden, als bereits entdeckt worden war. Der Tote wurde ins Leichenschauhaus gebracht, das Notizbuch ins Labor geschickt und bei der Vermisstenzentrale angefragt.

Dort lag eine Meldung vor:

Mike Mallowy, 40 Jahre alt, wurde zuletzt am Dienstag, dem 6. Januar, gesehen. Seine Frau Maud Mallowy meldete ihn am nächsten Morgen als vermisst. Sein Wagen wurde an der Ecke First Avenue und 64. Straße gefunden, wo er trotz Parkverbots abgestellt worden war. Man hatte Mrs. Mallowy benachrichtigt, und der Wagen war abgeholt worden.

Der Standort dieses Wagens war der einzige Hinweis, den Lieutenant Temper hatte. Entweder Mallowy hatte ihn leichtsinnig geparkt, vielleicht weil er jemanden in der Nachbarschaft besuchen oder etwas kaufen wollte. Es konnte auch sein, dass er sich mit jemandem auf der Straße getroffen hatte, und es war möglich, dass er viele Meilen von dem Fundort des Autos entfernt ermordet worden war.

 

 

4

Mrs Maud Mallowy wurde zu Hause abgeholt. Man ersparte ihr den Anblick der entstellten Leiche, aber sie erkannte die Kleidung als die ihres vermissten Mannes und brach weinend zusammen.

„Ich hatte immer noch gehofft, Mike habe, wie das ja manchmal vorkommen soll, das Gedächtnis verloren und wisse nicht mehr, wer er sei. Ich habe Wochen und Monate darum gebetet, dass er zurück kommen solle. Was geschah mit ihm?“

Lieutenant Temper brachte ihr möglichst schonend die Tatsache bei, und dann fragte er:

„War Ihr Gatte Geschäftsmann?“

„Er war Clerk bei Finchley in der Fifth Avenue. Er verdiente nur hundert Dollar in der Woche, aber er hatte eine Nebenbeschäftigung, und so kamen wir gut zurecht.“

„Wissen Sie, was für eine Nebenbeschäftigung das war? Sahen Sie Briefe, oder hörten Sie Telefongespräche?“

„Um die Briefe habe ich mich nie gekümmert, und wenn Mike ein Telefongespräch erhielt, so war es niemals etwas Besonderes. Wenn Sie meinen, er hätte eine Freundin gehabt, so irren Sie sich. Das ist unmöglich.“

„Hatte Ihr Mann Papiere zu Hause, aus denen wir vielleicht etwas ersehen können? Sind Sie damit einverstanden, wenn wir seine persönlichen Besitztümer durchsuchen?“

„Durchaus. Ich habe nichts angerührt. Ich erwartete ihn ja täglich und stündlich zurück.“

 

 

5

Jack Braden las in der Zeitung von dem Mord, und sofort regte sich sein Gewissen. „Sie haben recht gehabt, Sunny. Ich glaube, ich hätte die Frau damals nicht abweisen sollen.“

„Als sie kam, war es sicherlich bereits zu spät“, versuchte Dawn Barris, ihren Chef zu trösten. „Ich bin der Überzeugung, dass der Mann bereits tot war, als Mrs. Mallowy zu Ihnen kam.“

„Trotzdem! Die Sache lässt mir keine Ruhe.“

Braden setzte sich mit der Citizen Police in Verbindung, wurde mit Lieutenant Temper verbunden und erfuhr, was bisher unternommen worden war.

„Die Frau kam damals um Hilfe zu mir, und ich habe sie abgewiesen“, sagte er dann. „Ich mache mir darüber Vorwürfe, weil ich mir einrede, ich hätte den Mord vielleicht verhindern können. Haben Sie etwas dagegen, wenn ich mich jetzt noch einschalte? Ich habe es mir in den Kopf gesetzt, den Mörder des armen Kerls zu fassen.“

„Dann fahren Sie am besten nach West Secondstreet 2547 in Brooklyn. Ich bin gerade im Begriff die Sergeants Burns und Welch hinzuschicken. Vielleicht finden wir unter den Papieren des Toten einen Anhaltspunkt.“

Es war ein weiter Weg, fast fünfzehn Meilen, bis nach West Secondstreet in Brooklyn. Mrs. Mallowy tat alles, um den Detectives, die bereits angekommen waren, zu helfen. Sie erkannte Braden wieder, aber kam mit keinem Wort auf ihren damaligen Besuch zurück.

Im Schreibtisch des Ermordeten lagen Stöße von Papieren und Notizbüchern mit Namen und Nummern, darunter standen Daten und neben diesen Daten wieder Nummern.

Jack Braden nahm eines dieser Notizbücher und schlug auf. Er las:

Peters

10—2 50 y + 10—3

Auf einer anderen Seite stand:

Davis

10—2 100 d 5—7 + 10—3

Und dann:

Luke

10—4ny 4 100 + 10—6

„Das sieht aus wie die Notizen eines Buchmachers“, meinte Sergeant Welch. „Nur weiß ich nicht, was es im Einzelnen bedeutet.“

„Es könnte sein, dass 10—2 den zehnten Monat, also Oktober und zwei das Datum heißt“, überlegte Braden. „Ich werde mir die Sportzeitschriften vornehmen. Vielleicht findet man da etwas.“

„Nehmen Sie das Buch ruhig mit, Mr. Braden. Wir haben ja noch mehr davon“, sagte der Sergeant. „Wer zuerst etwas herausbekommt, ruft den anderen an.“

Jack Braden hatte schon eines der anderen Notizbücher geöffnet.

„Sehen Sie hier, Sergeant! Da sind eine ganze Anzahl von Telefonnummern, aber die Inhaber dieser Nummern sind nur mit Decknamen bezeichnet. Da steht 'Lonac', 'Mike' und so weiter. Sehen Sie doch einmal zu, dass Sie von der Telefongesellschaft die richtigen Namen und Adressen bekommen.“

„Das dürfte nicht schwer sein, aber hier haben wir noch etwas, nämlich eine Karte des Telefonauftragdienstes. Also hat Mallowy dort Anweisung gegeben, Gespräche für ihn anzunehmen. Wir müssen auch dort nachforschen. Wenn Sie sich schon nützlich machen wollen, Mr. Braden, so könnten Sie es übernehmen, dort nachzufragen. Der Mann hat nebenberuflich unerlaubte Buchmachergeschäfte gemacht, und der Verdacht, dass er im Zusammenhang damit ermordet worden ist, liegt nahe.“

„Ich werde es versuchen. Ich fürchte nur, man wird mir keine Auskunft geben.“

„Dann müssen wir einen Gerichtsbeschluss erwirken, aber vielleicht geht es so.“

 

 

6

Beim Telefonauftragsdienst gab es Schwierigkeiten.

„Wir hatten einen Kunden namens Mike Mallowy“, sagte die Sekretärin. „Aber mehr darf ich Ihnen nicht sagen.“

„Bekam dieser Kunde sehr viele Anrufe, die Sie aufnahmen?“

„Eine ganze Menge. Alle Leute, die unseren Dienst in Anspruch nehmen, bekommen laufend Anrufe, auch wenn sie nicht zu Hause sind. Darum sind sie ja unsere Kunden.“

„Und wann wurde der Auftrag zurückgezogen?“

„Es tut mir leid, das kann ich Ihnen nicht sagen.“

„Waren es geschäftliche Anrufe, die er erhielt?“, fragte der Detektiv weiter.

„Auch das darf ich Ihnen nicht sagen.“

Diese Antworten hatte Braden erwartet. Die Verbindung zwischen dem Telefondienst und dessen Kunden ist vertraulich. Die Gesellschaft darf darüber keine Auskunft geben. Also rief Braden Lieutenant Temper an und bat ihn, einen Gerichtsbeschluss zu erwirken.

Auch Sergeant Welch, der sich auf die Suche nach Inhabern der Telefonnummern im Notizbuch machte, konnte nicht weiterkommen.

Es gibt zwar in New York verschiedene Arten von Fernsprechverzeichnissen, solche, in denen die Inhaber alphabetisch aufgeführt sind, und andere, bei denen sie straßenweise verzeichnet sind. Aber das half nichts. Es gibt auch Hunderttausende von Telefonkunden, deren Nummern man nirgends findet, sogenannte Geheimnummern. Natürlich gibt die Telefongesellschaft Auskunft, wenn es sich um die Aufklärung eines Verbrechens handelt, und sie tat es auch, aber die Nummern stellten sich als unrichtig heraus.

Als Erstes besuchte Sergeant Welch ein kleines Hotel in der Nähe von Times Square, das die Nummer hatte, die unter „Mike“ notiert war. Der Clerk konnte sich nicht erinnern, dass irgendein Mike dort angerufen worden sei.

„Gewiss, wir hatten Gäste, deren Vornamen Michael, Miles oder so ähnlich lauteten und die vielleicht Mike gerufen wurden. Wenn jemand nur einen Mike verlangte, so würden wir nach dem Nachnamen oder der Zimmernummer gefragt haben.“ Welch erkundigte sich bei den Hausdienern, Kellnern und Zimmermädchen, aber auch diese erinnerten sich an niemanden, der einfach Mike gerufen wurde. Es musste also ein Codewort sein.

Es war elf Uhr vormittags, als Jack Braden zugleich mit Sergeant Welch bei der Stadtpolizei eintraf.

„Ich habe den Gerichtsbeschluss bereits beantragt“, sagte Lieutenant Temper. „Der Richter hat mir versprochen, ihn schnellstens zu schicken.“

„Hoffentlich tut er das. Was ich aber jetzt möchte, ist das Notizbuch, das ich in Mallowys Wohnung durchstudiert habe.“

„Hier sind sämtliche Papiere und Bücher. Suchen Sie sich das richtige heraus.“

Braden fand es nach kurzem Suchen.

„Sehen Sie hier, Lieutenant!“, sagte er. „Da haben wir zum Beispiel den Namen Luke, darunter steht 10—4 ny 4 100 + 10—6. Meiner Ansicht nach bedeutet das, dass dieser Luke am 4.10. hundert Dollar auf ein Pferd Nummer vier gesetzt hat. Er hat dafür zehn zu sechs bekommen.“

Der Lieutenant runzelte die Stirn und meinte:

„Das kann stimmen, es würde heißen, dass 'Davis' am 2.10. hundert Dollar in Detroit oder einem anderen Platz auf die Pferde fünf und sieben gewettet und zehn zu drei gewonnen hat. Das wäre der Beweis, dass Mallowy Buchmachergeschäfte getätigt hat, und zwar große Buchmachergeschäfte. Er hat sich nicht mit Kleinigkeiten abgegeben.“

„Und dann hätten wir ein Mordmotiv“, ergänzte Braden. „Entweder einer von Mallowys Kunden hat einen großen Gewinn gemacht, den er nicht auszahlen konnte oder wollte, oder er hat eine große Summe verloren und wollte sie nicht bezahlen.“

„Ich denke an noch etwas anderes“, meinte Lieutenant Temper. „Möglicherweise hatte Mallowy Partner. Vielleicht war er Mitglied eines Rings und hat seine Teilhaber betrogen. Vielleicht war er auch nur der Beauftragte eines illegalen Wettrings und hat eine größere Summe unterschlagen.“ „Das müsste herauszufinden sein.“ Zusammen studierten sie die Bücher und Notizen. Viele Decknamen erschienen in regelmäßigen Abständen, aber man wusste ja nicht, wer sich dahinter verbarg.

Während die Detectives und Braden noch überlegten und in den Notizen stöberten, kam der Gerichtsbeschluss, der den Telefonauftragsdienst anwies, die erforderlichen Auskünfte zu geben.

 

 

7

Auch diese Auskünfte waren nichtssagend. Jemand hatte angerufen und gesagt: Sagen Sie Mallowy, er solle Brown anrufen — oder auch Miller oder irgendeinen anderen Namen. Das war so gut wie nichts.

Zuletzt stießen sie auf den Namen Kendal.

„Sehen wir nach“, meinte Lieutenant Temper und schlug das Telefonbuch auf.

Es gab sieben Kendals, und die Sergeants Welch, Burns und auch Jack Braden machten sich auf, diese zu befragen.

Es war Braden, der in der 73. Straße 47 an der Tür eines Appartements im 4. Stock klingelte. Eine bildhübsche, rothaarige Frau Anfang der Dreißig öffnete.

„Ich möchte Mr. Kendal sprechen“, sagte Braden.

„Hier wohnt kein Mr. Kendal. Ich bin Gloria Kendal. Kann ich Ihnen helfen? Wollen Sie hereinkommen?“

„Kennen Sie einen Mr. Mallowy?“

„Es tut mir außerordentlich leid, aber ich höre den Namen zum ersten Mal.“

„Interessieren Sie sich für Sport- oder Pferderennen?“

Miss Kendal lächelte.

„Das kommt darauf an! Zum Beispiel tanze ich sehr gern.“

„Das meinte ich nicht. Ich meinte Pferderennen, Baseball und dergleichen.“

„Dafür habe ich nichts übrig. Warum fragen Sie?“

„Sie kannten also diesen Mister Mallowy überhaupt nicht? Er rief Sie auch niemals an wegen einer Wette oder dergleichen?“

„Ich wette nicht, es sei denn um eine Tafel Schokolade.“

„Das ist merkwürdig“, meinte Braden und griff wie absichtslos nach einer Rennzeitung, die auf dem Telefontischchen lag. „Die hat ein Bekannter von mir liegen lassen“, sagte Gloria Kendal schnell „Ich selbst interessiere mich nicht dafür.“

„Und wer ist dieser Bekannte?“

„Ein Mr. Donald Ranney.“

„Und wo wohnt dieser Herr?“

Gloria Kendal stockte einen Augenblick. Es war, als ob sie sich auf diese Adresse erst besinnen müsse.

„Im Delmonico.“

Braden bedankte sich und fuhr in die Park Avenue zum Delmonico.

Dort kannte man keinen Mr. Ranney. Er hatte niemals da gewohnt.

Es gelang den Detectives der Stadtpolizei an diesem Tag, drei Leute festzustellen, die bei Mike Mallowy Wetten platziert hatten. Es waren ausnahmslos Spieler, die hohe Beträge gesetzt hatten. Sie behaupteten alle, sie könnten sich nicht über Mallowy beklagen. Er habe Gewinne prompt bezahlt, allerdings unter der Voraussetzung, dass auch Verluste sofort gedeckt wurden.

Braden erfuhr das und sah seine Überzeugung, Mallowy sei ein Buchmacher gewesen, bestätigt.

 

 

8

Am späten Abend desselben Tages kam Mr. Robert McKeever nach Hause. Er wohnte in Westend Avenue 468, einem modernen Appartementhaus.

Mit dem Selbstbedienungslift fuhr er nach oben. Er steckte den Schlüssel ins Schloss der Tür seiner Wohnung.

Im gleichen Augenblick wurde diese von innen aufgerissen. Mr. McKeever fühlte eine Hand am Rockaufschlag und flog nach drinnen. Er stolperte und flog nach drinnen. Als er sich mühsam und erschreckt auf Hände und Knie aufgerichtet hatte, blickte er in die Gesichter zweier Männer und in die Mündungen zweier mit Schalldämpfern versehener Pistolen.

„Steh auf, du Lump! Wir geben dir fünf Minuten Zeit. Vielleicht willst du noch ein Testament machen“, grinste der eine der ungebetenen Gäste.

McKeever kam auf die Beine und wurde in sein Wohnzimmer gestoßen. Dort war alles durchsucht. Die Schreibtischschubladen standen offen, ein kleines Köfferchen, das er vorher verschlossen hatte, war aufgeschnitten, die Packen Geldscheine herausgenommen und auf der Tischplatte gestapelt.

„Was wollt ihr von mir?“, stammelte er. „Ich weiß gar nicht ...“

„Erzähle keine Märchen! Du weißt genau, was wir wollen. Du hast Mallowy um die Ecke gebracht. Glaubst du vielleicht, dass der Boss damit einverstanden war und dir die ganzen Kohlen, die du ihm abgenommen hast, schenken würde?“

„Ich weiß wirklich nicht was ihr wollt. Ich habe niemanden umgebracht!“, plädierte McKeever.

„Sabbel nicht so viel. Du hast versprochen, Mallowy deine Schulden zu bezahlen. Du hast es mit ihm verabredet, und anstatt das Geld herauszurücken, hast du ihn umgebracht und weggeschafft. Wir hatten dich schon die ganze Zeit im Verdacht, aber der Boss wollte warten. Heute wurde Mallowy gefunden. Er kann also nicht ausgerückt sein, wie wir zuerst glaubten. Der einzige faule Kunde warst du. Außerdem, wie kommst du zu seiner Uhr?“

Er zog eine goldene Armbanduhr aus der Tasche.

„Die haben wir in deinem Schreibtisch gefunden.“

„Es ist meine Uhr“, behauptete McKeever.

„So! Wie kommt dann der Name Mike Mallowy in den Deckel? Hast du noch etwas zu sagen, bevor wir dich kaltmachen?“

Robert McKeever wollte noch vieles sagen, aber er kam nicht mehr dazu. Es gab ein Geräusch, als wenn der Korken aus einer Champagnerflasche fliegt, und er sackte um.

Die beiden Gangster stopften die Dollars, die sie aus dem Köfferchen geholt hatten, in eine Aktentasche und vergaßen nicht, die Tür zu verschließen, als sie weggingen. Es war inzwischen Mitternacht.

Kaum hatten sie das Haus verlassen, als ein hellgrünes Lancia Cabriolet vor der Tür stoppte und eine rothaarige, schöne Frau, die einen Schlüssel besaß, die Tür öffnete und ebenfalls zum 3. Stock hinauffuhr.

Sie klingelte an McKeevers Appartement. Zu ihrer Überraschung wurde nicht geöffnet. Sie klingelte ein zweites Mal und lauschte. Sie glaubte, ein Geräusch gehört zu haben. Sie legte das Ohr an die Türfüllung. Jetzt vernahm sie es deutlich. Es war ein leises Kratzen und ein Laut, der wie Stöhnen klang.

Sie stand einen Augenblick, ohne zu wissen, was sie tun solle.

Dann hörte sie das Stöhnen und das Kratzen, diesmal an der Tür.

„Bob! Was ist los? Fehlt dir etwas?“, rief sie leise.

Das Kratzen und Stöhnen verstärkte sich.

Gloria Kendal rannte den Gang hinunter zum Lift, fuhr nach unten, sprang in ihren Wagen und raste bis zur Ecke Broadway und 86. Straße, wo sich eine Telefonzelle befand.

 

 

9

Im Polizeihauptquartier in der Center Street nahm einer der Beamten in der Streifenwagenzentrale den Hörer hoch.

„HQ, Citizen Police“, meldete er sich.

Er hörte eine leise, gehetzte Frauenstimme:

„In Westend Avenue Nummer 468, dritte Etage, Appartement 57, ist etwas passiert.“

„Wer spricht da?“, fragte der Cop.

Aber er bekam keine Antwort mehr. Die Leitung war tot.

„Achtung! Radio Car 217! Achtung! Radio Car 296! Westend Avenue 468, dritter Stock, Appartement 57 soll etwas nicht in Ordnung sein. Fahren Sie hin und berichten Sie!“

Die Fahrer der beiden Streifenwagen wiederholten den Auftrag und rasten mit Rotlicht und heulender Sirene zu dem angegebenen Haus.

Ein verschlafener Hausmeister öffnete den Beamten.

„Wer wohnt in Appartement 57?“, fragte einer der Sergeanten.

„Mister Robert McKeever.“

„Ist er zu Hause?“

Der Hausmeister zuckte die Achseln.

„Wir haben hier hundertzwanzig Mieter. Wie soll ich wissen, wer zu Hause ist und wer nicht?“

Auf Verlangen der Blauen fuhr er mit nach oben. Er klingelte. Wieder meldete sich niemand.

Die Beamten standen unschlüssig. Der Sergeant bückte sich nach dem Schlüsselloch. Drinnen war es dunkel.

„Wird wohl ein fauler Witz gewesen sein“, mutmaßte er.

Dann aber blickte er auf den Spalt zwischen der Tür und dem Fußboden. Er stieß einen halblauten Ruf aus und kniete nieder.

„Haben Sie einen Passschlüssel?“, fragte er den Hausmeister.

„Ja, aber ...“

„Reden Sie nicht so lange. Schließen Sie auf.“

Jetzt sahen auch die anderen Polizisten den kleinen, dunkelrot glänzenden Fleck am Boden, der langsam, aber ständig größer wurde.

Es war Blut, das unter der Tür heraussickerte.

Die Tür wollte sich nicht öffnen lassen. Irgendetwas lag dahinter. Es war nicht schwer zu erraten, was. Ein Ruck, und der Spalt war breit genug, um einen Mann durchschlüpfen zu lassen.

Drinnen lag Mr. McKeever. Eine Kugel war ihm oberhalb des Herzens in die Brust gedrungen. Die Blutspur führte bis ins Wohnzimmer. Er musste sich von dort herausgeschleppt haben, um Hilfe zu holen. Aber er hatte es nicht geschafft. Er war tot, verblutet.

Die Mordkommission III mit Lieutenant Irving kam um halb eins.

Es gab Fingerabdrücke, eine ganze Anzahl des Toten und die von zwei verschiedenen Frauenhänden. Wenigstens musste man das annehmen, es sei denn, die betreffenden Männer hätten besonders kleine Hände gehabt.

Im Schreibtisch lag eine 32er Pistole. Der Lauf roch nach Cordit, und in der Kammer fehlten zwei Patronen. Es war daraus geschossen worden, aber das musste schon längere Zeit her sein.

Es fand sich kein Geld, dagegen Bankauszüge, die bewiesen, dass McKeever alles andere als ein armer Mann gewesen war. Sein Guthaben bei der New York Mercantile Bank betrug 21 000 Dollar.

Es fanden sich auch Wettscheine über je 50 und 100 Dollar und Belege über Auszahlungen. Mr. McKeever war ein Spieler gewesen, aber diese Leidenschaft schien sich im Rahmen gehalten zu haben, es sei denn, er habe auch illegale Wetten abgeschlossen. Auf dem Schreibtisch lag ein handschriftliches Telefonverzeichnis, in der Hauptsache waren es die Nummern von Lieferanten, aber es gab auch einige andere, so von Mr. Gene Corban, Bonnie Hill und Gloria Kendal.

Diese drei Leute beschloss Lieutenant Irving aufzusuchen. Vielleicht konnte er einen Hinweis auf den Mörder erhalten.

Bonnie Hill wohnte in einer Pension in der 69. Straße East. Als Lieutenant Irving am Sonnabend dem 9. um 9 Uhr morgens an die Zimmertür klopfte, antwortete eine Stimme:

„Einen Moment, Liebling!“

Als sie dann öffnete, wurden ihre Augen groß vor Überraschung und Verlegenheit.

„Ach, ich erwartete jemand ganz anders. Entschuldigen Sie mich, ich will nur schnell etwas anziehen.“

Sie war eine vollbusige Blondine und hatte es sehr nötig, etwas anzuziehen.

Ein paar Minuten später kam sie zurück. Sie hatte sich gekämmt und einen roten Schlafrock übergeworfen.

„Ich muss mich nochmals entschuldigen“, lächelte sie. „Ich glaubte, es sei mein Verlobter. Was wünschen Sie, meine Herren?“ Lieutenant Irving wies seine Legitimation vor und trat, zusammen mit Sergeant Alph, ein.

„Ist etwas passiert? Was wollen Sie?“

„Kennen Sie Mr. McKeever?“, fragte der Lieutenant zurück.

„Ja, ich kenne ihn, er ist ein Geschäftsfreund von mir.“

„Ein Geschäftsfreund? Was machen Sie für Geschäfte?“

„Ja nun, eben Geschäfte.“

Es war offensichtlich, dass Bonnie Hill keine Lust hatte, viel zu erzählen.

Details

Seiten
120
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783738921991
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2018 (August)
Schlagworte
jack braden thriller schulden

Autor

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