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Wie schwer die Schuld auch wiegt

2017 120 Seiten

Zusammenfassung

Nach einem Jahr kommt die junge Kinderärztin Brigitte Wegner zu Besuch in die elterliche Mühle. Ihre Familie musste viele Entbehrungen in Kauf nehmen, damit Brigitte Medizin studieren konnte. Entsprechend stolz sind sie auf die Tochter. Noch immer herrscht der Großvater wie ein Diktator über die Familie, sonst scheint sich nicht viel verändert zu haben. Doch ein schrecklicher Schicksalsschlag erschüttert Familie Wegner bis ins Mark: Durch eine falsche Medikamentengabe stirbt Brigittes kleine Nichte. Brigitte gibt sich die Schuld, weil sie an jenem verhängnisvollen Abend ausgegangen ist, anstatt am Bett Susis zu sitzen. Viel schlimmer jedoch trifft sie der Hass ihrer Familie, vor allem der Großvater sieht sie als die allein Schuldige und spricht ihr jede Fähigkeit ab, eine gute Ärztin zu sein. Tief getroffen und von Vorwürfen zerfressen, kehrt Brigitte in die Stadt zurück und nimmt eine Stellung an einer Kinderklinik an. Dort wird ihr jedoch nicht nur die Möglichkeit gegeben, ihre Schuldgefühle wieder gutzumachen, sondern auch die große Liebe zu finden. Doch wird ihr die Familie jemals verzeihen?

Männer wie aus Zigarettenwerbungen, eine Ärztin als etwas Unschickliches. Glen Stirlings Roman aus den frühen Jahr 1960er Jahren ist tief durchdrungen vom (Zeit)Geist der frühen Jahre der jungen Bundesrepublik. Und genau das macht aus „Wie schwer die Schuld auch wiegt …“ ein überaus interessantes Stück Zeitgeschichte. In loser Folge veröffentlicht die Edition Bärenklau Heftromane aus den 60er‑ und 70er‑Jahren und gibt dem Leser die Möglichkeit, diese Zeit in sich aufzunehmen.

Details

Seiten
120
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783738910063
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v367683
Schlagworte
schuld

Autor

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Titel: Wie schwer die Schuld auch wiegt