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Unsichtbare Mission #10: Vogelfrei und ermordet

2016 130 Seiten

Leseprobe

Vogelfrei und ermordet

Unsichtbare Mission - Band 10

von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 109 Taschenbuchseiten.

Mike Borran, der Spitzenagent der CIA, hat seinen Fall in L.A. erfolgreich abgeschlossen und beabsichtigt, wieder nach Washington zu fliegen. Doch als ihm ein Kollege mitteilt, dass Patrick Layton, Beauftragter des Umweltministeriums und exzellenter Ornithologe, ermordet werden soll, er jedoch an einem anderen Auftrag gebunden ist, bleibt Borran in L.A., um Layton aufzusuchen. Aber der hört nicht auf die Warnung des Agenten und fliegt mit seiner Tochter nach Las Vegas.

Layton wird während des Fluges ermordet. Doch wer steckt hinter dem Mord? Und wird es weitere geben? Mike Borran macht diesen Auftrag zu seinem.

Cover: Steve Mayer

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing

sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement

mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

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1

„Alles klar?“, fragte der Albino.

„Glasklar“, antwortete sein Gegenüber.

„Ich erwarte eine saubere Arbeit.“

„Wie immer. Sie können sich darauf verlassen. Patrick Layton ist jetzt schon ein toter Mann. Er weiß es nur noch nicht.“

Der Albino nickte zufrieden. „Dann ans Werk!“, sagte er, und der Killer machte sich auf den Weg, um die nötigen Vorbereitungen für Laytons Ableben zu treffen. Es sollte ein Schlag werden wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Ehe Layton begreifen konnte, was mit ihm passiert, würde er tot sein. Und weitere Leichen würden folgen, denn man verfolgte damit ein bestimmtes Ziel. Patrick Layton war der Anfang ...

2

Mike Borran hatte ein paar heiße Tage in Los Angeles verbracht. Er war einem raffinierten Doppelagenten auf der Spur gewesen, und es war ein hartes Stück Arbeit gewesen, den Mann zu entlarven. Aber Mike, der Topagent der CIA, hatte es geschafft, und nun lag er am Strand von Santa Monica, erholte sich und ließ sich die Sonne auf den Bauch scheinen.

In seiner Nähe saß eine reizende Rothaarige in einem geflochtenen Strandkorb. Ab und zu blickte sie zu ihm herüber. Immer dann, wenn sie meinte, er würde sie nicht beobachten. Aber er sah durch die dunkle Sonnenbrille sehr wohl, dass sich die Lady für ihn interessierte. Und er war einem kleinen Flirt nicht abgeneigt.

Vorhin war sie im Meer gewesen. Er hatte ihre Traumfigur bewundert, als sie nass und glänzend wie ein Fisch zurückgekommen war. Ihr Bikini war eine winzige Angelegenheit. Er enthüllte mehr, als er verdeckte.

Versuch’s mal, sagte sich Mike und stemmte sich aus seinem Liegestuhl hoch. Das Mädchen blickte sofort in eine andere Richtung, aber sie wäre bestimmt enttäuscht gewesen, wenn er sich ihr nicht genähert hätte.

„Entschuldigung“, sagte er und setzte sein freundlichstes Lächeln auf.

Sie tat sehr überrascht. „Ja, bitte?“

„Darf ich einen Blick in Ihre Zeitung werfen?“

„Aber gern.“

Mike wusste, was in der Zeitung stand. Auf den Präsidenten war ein Mordanschlag verübt worden. Die ganze Welt wusste es schon. Radio und Fernsehen brachten laufend Berichte und Kommentare. Die USA demonstrierten nach außen hin trotz des angeschossenen Staatsoberhauptes Ruhe und Stärke. Niemand sollte auf die Idee kommen, die Vereinigten Staaten von Amerika wären nun ohne Führung, durch das Attentat politisch lahmgelegt. Die Politik wurde weitergeführt, und Amerika nahm weiter in der Welt seine Interessen wahr. Das ließen der Außenminister, der Vizepräsident, der Innenminister während vieler Pressekonferenzen jedermann wissen.

„Schlimme Sache“, sagte die Rothaarige. Sie wies auf die Bilder auf der Titelseite.

Mike nickte. „Sehr schlimm.“

„Der Mann ist mir so sympathisch. Er vermittelt einem das Gefühl, dass er alles gut im Griff hat.“

„Das hat er.“

„Solche Erfolgsmenschen sind eine beliebte Zielscheibe für Menschen, die nicht richtig im Kopf sind.“

„Scheint so“, sagte Mike. „Machen Sie Urlaub in Santa Monica?“

„Nein. Ich wohne in Los Angeles und nutze jede freie Minute aus, um hierher zu kommen. Ich liebe das Meer, den Sand, den blauen Himmel. All das vermittelt mir ein herrliches Gefühl von Freiheit.“

Mike gab die Zeitung zurück. „Darf ich Sie zu einem Drink einladen?“

„Gern“, sagte die Rothaarige unkompliziert.

3

Aus dem Vormittagsdrink an der Strandbar wurde ein Mittagessen in einem noblen Restaurant, und danach nahm Mike die Rothaarige mit auf sein Hotelzimmer. Er brauchte ihr nichts von einer tollen Briefmarkensammlung zu erzählen, die sie unbedingt sehen müsse. Sie wusste, worum es ihm ging, und sie wollte dasselbe wie er.

Er stellte fest, dass sie ziemlich ausgehungert war, und er musste sein Bestes geben, um ihren Nachholbedarf zu decken. Sie blieb drei Stunden. Nachdem sie geduscht hatte, kleidete sie sich an.

„Hast du heute Abend Zeit?“, fragte sie ihn, während sie verliebt an seiner Unterlippe knabberte.

„Tut mir leid. Vielleicht hätte ich es dir sagen sollen: Meine Maschine geht um 18 Uhr.“

„Oh.“ Sie war enttäuscht.

„Sorry.“

„Wohin fliegst du?“

„Washington.“

„Geschäftlich?“

„Ja.“

„Ich weiß noch nicht mal deinen Namen.“

„Borran. Mike Borran. Und wie heißt du?“

„Peggy Lone.“

„Vielleicht sehen wir uns mal wieder, Peggy Lone.“

„Das würde mich freuen.“

„Du bist mir nicht böse?“

„Wie kann eine Frau einem Mann, der so gut im Bett ist wie du, böse sein?“, hauchte sie und streichelte zärtlich seine Wange. „Wenn du wieder nach L.A. kommst, musst du mich unbedingt anrufen, okay?“

„Okay. Ich vergesse es bestimmt nicht.“

„Alles Gute, Mike.“

„Wünsche ich dir auch, Peggy“, sagte der CIA-Agent, und das rothaarige Mädchen verließ sein Zimmer. Er holte das Schildchen mit der Aufschrift „Do not disturb“ herein und begab sich ins Bad.

Er würde Los Angeles in guter Erinnerung behalten. Er hatte in dieser Stadt einen Auftrag erfolgreich hinter sich gebracht und die Bekanntschaft eines reizenden Mädchens gemacht. Er würde sehr gern nach L.A. zurückkommen.

Nachdem er ausgiebig geduscht hatte, zog er Jeans und einen dunkelblauen Pulli an. Es klopfte.

„Ja?“, rief Mike.

Die Tür öffnete sich. Mike hoffte ein bisschen, Peggy wäre zurückgekehrt, weil sie etwas vergessen hatte. Aber es trat kein rothaariges Mädchen, sondern ein dunkelhaariger Mann ein.

Sein Gesicht war Mike Borran nicht unbekannt. „Hallo, Crawford.“

Dennis Crawford war für denselben Verein wie Mike Borran tätig. Auch Crawford war CIA-Agent. „Hallo, Borran“, sagte er.

„Lange nicht gesehen.“

„Zuletzt liefen wir uns in Nicaragua über den Weg. Das ist schon eine Weile her.“

„Ein halbes Jahr.“

„Könnte hinkommen“, sagte Dennis Crawford. Er sah aus wie jedermanns Schwager. Er hatte nichts Besonderes an sich, und seine Unauffälligkeit war sein größtes Plus. Wenn er in aller Öffentlichkeit etwas für die Agency erledigte, konnte sich hinterher niemand an ihn erinnern.

„Privat in L.A.?“, fragte Mike Borran. Crawford lachte. „Wo denken Sie hin. Wann hat ein CIA-Agent denn schon mal Zeit für sich selbst? Ich bin hinter einem Industriespion her. Ostblock. Ein gerissener Teufel, dem man so leicht nichts nachweisen kann.“

„Wollen wir zusammen was in der Hotelbar trinken?“

Crawford schüttelte den Kopf. „Keine Zeit.“

„Ich verstehe, Sie wollten nur mal ,Guten Tag sagen‘ und ...“

„Irrtum“, sagte Dennis Crawford. „Dies ist kein Höflichkeitsbesuch. Ich bin hier, um Sie um Hilfe zu bitten.“

„Ich fürchte, daraus wird nichts werden. Man erwartet mich in Washington zurück. Sie werden Ihren Industriespion schon allein fangen müssen. Oder die Agency stellt Ihnen jemand anderen an die Seite.“

„Um meinen Spion kümmere ich mich schon selbst.“

„Welchen Job hätten Sie mir zugedacht?“

„Ich wohne im Kitz. Man hat mir eine Information zugespielt, die mir äußerst wichtig erscheint“, sagte Crawford.

„Welchen Inhalts ist diese Information?“. wollte Mike Borran wissen.

„Kennen Sie Patrick Layton?“

„Selbstverständlich. Er ist Beauftragter des Umweltministeriums und ein exzellenter Ornithologe.“

Crawford nickte. „Dieser Mann soll heute Abend sterben. Wenn mir genügend Zeit zur Verfügung stehen würde, würde ich mich selbst um Layton kümmern, aber ich bin schwer im Druck, deshalb bin ich gezwungen, Sie zu bitten, den Mann zu warnen.“

Das warf zwar Mikes Pläne über den Haufen, aber er konnte und durfte Patrick Layton nicht einfach seinem Schicksal überlassen. Der Mann war eine wichtige Persönlichkeit für den Staat. Doch auch wenn er nicht so wichtig für die USA gewesen wäre, hätte sich Mike nicht einfach in sein Flugzeug setzen und abfliegen können - mit dem Wissen, dass Layton nur noch kurze Zeit zu leben hatte.

Mike seufzte. „Na schön. Ich kümmere mich darum.“

Dennis Crawford atmete erleichtert auf. „Ich wusste, dass ich mit Ihrer Hilfe rechnen kann.“

„Kennen Sie zufällig Laytons Anschrift? Dann brauche ich sie mir nicht aus dem Adressenverzeichnis herauszusuchen.“

Crawford schrieb auf einen Zettel, wo Layton wohnte. Danach blickte er auf seine Digitaluhr und erschrak. „So spät schon! Ich muss gehen. Hoffentlich können Sie was für Layton tun. Ich drücke Ihnen die Daumen.“

„Danke“, sagte Mike.

Dennis Crawford tippte sich grüßend an die Stirn.

„Viel Glück mit Ihrem Industriespion“, sagte Mike.

„Wird schon klappen“, erwiderte Crawford und verließ Mikes Zimmer.

Sie ahnten beide nicht, was in der weiteren Folge auf sie zukommen würde. Es war nichts Angenehmes, das sie erleben würden, das stand fest ...

4

Dennis Crawford verließ das Hotel, in dem Mike Borran wohnte. Die grelle kalifornische Sonne blendete ihn. Er stieß mit einem Inder - mit Turban - zusammen und entschuldigte sich höflich.

Dem Hotel gegenüber stand ein schwarzer Dodge. Zwei Männer saßen in dem Fahrzeug.

„Da ist er!“, sagte der Fahrer.

Der Beifahrer schaltete sein Walkie-Talkie ein. „Wiesel ruft Adler! Wiesel ruft Adler! Adler, bitte kommen!“

„Hier Adler, was gibt’s?“

„Er hat soeben das Hotel verlassen.“

„Prima. Lasst ihn nicht aus den Augen!“

„Wir klemmen uns hinter ihn.“

„Gebt laufend eure Position durch!“

„Machen wir.“

„Wir nehmen ihn in die Zange“, sagte Adler. „Aber passt gut auf! Er ist ein rasanter Fahrer, habe ich mir sagen lassen.“

„Nicht rasanter als mein Kumpel“, sagte Wiesel grinsend. „Over.“

Die Männer beobachteten den CIA-Agenten. Vor dem Hotel wandte er sich nach links. Er begab sich zum Parkplatz. Sein weißer Camaro stand da. Der auf Hochglanz polierte Lack reflektierte das Sonnenlicht.

Wiesel stieß seinen Komplizen an. „Starte den Motor!“

„Immer mit der Ruhe. Wir brauchen nichts zu überstürzen“, sagte der Fahrer gelassen. „Er sitzt ja noch nicht einmal in seinem Wagen.“

„Ist das eine Hitze“, sagte Wiesel und wischte sich den Schweiß von der Stirn. „Sieh nur, wie ich schwitze.“ Er hielt dem Fahrer die nasse Hand hin.

„Das kommt von der Aufregung“, sagte der Mann hinter dem Volant grinsend.

„Quatsch. Ich bin nicht aufgeregt. Kein bisschen.“

„Du schwitzt einfach leicht.“

„Sehr richtig, und jetzt dreh endlich den Zündschlüssel um, sonst setz ich mich ans Steuer.“

Der Fahrer zündete die Maschine. Blubbernd lief der Motor des schwarzen Dodge im Stand. Die beiden Männer warteten nur noch auf den Augenblick, wo sich Dennis Crawford in seinen Camaro setzte und losfuhr. Von diesem Moment an würde er den Tod hinter sich haben.

5

Crawford öffnete die Tür des weißen Camaro. Eine glutheiße Hitzewolke stieg ihm ins Gesicht. Er setzte sich ächzend in das Fahrzeug und kurbelte auf beiden Seiten die Fenster nach unten, damit die Wärme, die sich im Wagen gestaut hatte, hinaus konnte.

Er dachte nicht mehr an Patrick Layton. Dieses Problem hatte nun Mike Borran am Hals, und er konnte sich wieder auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren. Die war haarig genug.

Crawford drehte den Startschlüssel. Er warf eine Blick in den Rückspiegel und ließ den Camaro langsam rückwärts rollen. Sobald er die Parktasche verlassen hatte, tippte er kurz auf die Bremse. Erster Gang. Gas. Mit Gefühl. Der Camaro näherte sich mit geringer Geschwindigkeit der Parkplatzausfahrt. Crawford beobachtete aufmerksam den vorüber flutenden Verkehr, und als es möglich war, fädelte er sich ein. Dass ihm ein schwarzer Wagen folgte, fiel ihm nicht sofort auf.

Er fuhr Richtung Buena Park. Nach einer Fahrt von zehn Minuten wurde er plötzlich stutzig. Er fuhr etwas schneller. Der schwarze Dodge beschleunigte ebenfalls. Crawford änderte die Richtung. Der Verfolgerwagen blieb dran. Das brachte den CIA-Agenten in Rage. Er wollte den Dodge abhängen.

Was man ihm in den Trainingscamps der CIA beigebracht hatte, spielte er nun aus. Alle Tricks kramte er aus seiner Kiste. Auch die ältesten. Aber der Fahrer des Dodge war auch kein heuriger Hase. Er hielt bei allem, was Crawford tat, mit. Solche Leute waren nur mit erhöhtem Risiko aus dem Wettbewerb zu werfen. Dennis Crawford war bereit, ein solches Risiko auf sich zu nehmen. Er steuerte seinen Camaro in eine verkehrsarme Gegend und drückte da mächtig auf die Tube. Vor allem bei Kurvenfahrten ging er bis knapp an die Leistungsgrenze des Fahrzeugs heran. Der Camero schlingerte und schleuderte, doch Crawford hatte das Auto jederzeit unter Kontrolle.

Der Dodge fiel zurück. Crawford nahm dies grinsend zur Kenntnis. Plötzlich schoss zwischen zwei Fabrikhallen ein zweiter Dodge hervor. Das Fahrzeug nahm Kollisionskurs auf den Camaro. Crawford wusste, was das zu bedeuten hatte. Die Verfolger hatten Verstärkung erhalten.

Er bremste seinen Wagen scharf ab, drehte gleichzeitig kraftvoll das Lenkrad nach links, gab Gas, und der Camaro drehte sich mit rauchenden Pneus. Im richtigen Moment fing Crawford das weiße Fahrzeug ab. Er ließ es in eine schmale Straße hineinschießen. Die Autos der Verfolger hängten sich an. Sie trieben den CIA-Agenten vor sich her.

Links und rechts schienen die Gebäudefassaden vorbeizufliegen. Crawford konzentrierte sich auf das Ende der Straße. Sobald er es erreicht hatte, sah er die Krümmung einer Straßenüberführung. Hinter ihm fingen die Verfolger an zu schießen. Er hörte die Schüsse zwar nicht, aber er sah die aufflammenden Mündungsfeuer. Sofort rutschte er hinter dem Lenkrad etwas tiefer, und er knüppelte den Camaro der Straßenüberführung entgegen. Sie war noch nicht fertig und deshalb auch noch nicht befahrbar. Es war eine bodenlose Schlamperei, dass man keine Absperrung errichtet hatte, und diese Schlamperei wurde dem CIA-Agenten zum Verhängnis. Sein Camaro flitzte die Krümmung hoch.

Plötzlich war die Brücke zu Ende. Das Mittelstück fehlte noch.

Crawford sah es und wurde schlagartig bleich. Er versuchte noch zu retten, was zu retten war, übersprang die Schrecksekunde, machte eine Vollbremsung und wollte sich aus dem Wagen werfen. Doch ehe er die Tür aufstoßen konnte, erreichte der Camaro das Ende der Brücke. Für einen winzigen Augenblick sah es aus, als würde das Fahrzeug zwischen Himmel und Erde hängenbleiben, dann aber stürzte es in die Tiefe. Es drehte sich während des Fallens, landete auf dem Dach, und der Fahrer, obwohl angegurtet, brach sich dabei das Genick.

Als der Camaro mit einem dumpfen Knall explodierte, lebte Dennis Crawford nicht mehr. Die Hunde hatten den Hasen zu Tode gehetzt.

6

Wiesel machte den Komplizen im zweiten Dodge mit Handzeichen klar, dass sie umkehren sollten. Er sprach kurz mit ihnen über das Walkie-Talkie, während sie gemeinsam trachteten, die „Unfallstelle“ so rasch wie möglich zu verlassen.

„Hat wunderbar hingehauen“, sagte er.

„Hast du daran gezweifelt?“, fragte Adler.

„Aber nein“, sagte Wiesel grinsend. „Hast du schon mit dem Chef gesprochen?“

„Nein. Muss ich erst.“

„Dann tu es, damit wir seine neuen Direktiven erfahren“, sagte Adler. „Over.“

Wiesel griff sich den Hörer des Autotelefons. Er setzte sich mit dem Chef in Verbindung. Am anderen Ende wurde sofort abgehoben.

„Ja?“, sagte jemand.

„Er hat sich den Hals gebrochen.“

„Wir werden Blumen zu seinem Begräbnis schicken.“

Wiesel berichtete, wie sich Dennis Crawfords Ende genau abgespielt hatte.

„Ausgezeichnet“, sagte der Chef.

„Da wäre nur noch ein Problem.“

„Welches?“, wollte der Chef wissen. „Unser Mann war bei einem Kollegen. Bestimmt hat er ihn nicht bloß aufgesucht, um ihn zu fragen, wie es ihm geht. Ich bin sicher, dass er mit ihm über Patrick Layton gesprochen hat.“

„Verdammt! Wie heißt der Mann?“

„Mike Borran. Sollen wir uns um ihn kümmern?“

„Das ist doch wohl klar“, sagte der Chef und legte auf.

Wiesel gab die Entscheidung des Chefs über Funk an die Besatzung des zweiten Dodge weiter. Nach Dennis Crawford sollte auch Mike Borran das Zeitliche segnen, denn auch der wusste zu viel.

7

Mike rief gleich, nachdem Crawford gegangen war, Washington an. Wenig später hatte er seinen CIA-Freund Johnnie Mclntire an der Strippe. Erst kürzlich hatte er den rothaarigen Iren aus einer gefährlichen Klemme in El Salvador heraushauen müssen.

„Hallo, Baby“, sagte Mike.

„Nenn mich nicht Baby! Was sollen denn die Leute von mir denken, die das Gespräch mithören?“, gab Johnnie Mclntire zurück und lachte.

„Was schon?“, alberte Mike. „Dass ich was für dich übrighabe. Ich bin ganz verschossen in deine Sommersprossen.“

„Kann ich verstehen. Mir gefallen sie auch.“

„Was machst du, wenn sie mal aus der Mode kommen?“

„Weiß ich noch nicht.“

„Vielleicht mit Kuhmist bestreichen?“

„Hast du noch mehr solcher Tipps auf Lager?“

„Mal sehen“, erwiderte Mike.

„Das ist doch wohl hoffentlich kein Dienstgespräch.“

„Doch, Johnnie.“

„Dann komm endlich zur Sache, ehe es zu teuer wird.“

„Ich kann L.A. nicht wie geplant um 18 Uhr verlassen.“

„Hör mal, Urlaub ist zur Zeit keiner für dich drin, Mike. Du weißt, wie knapp wir an guten Leuten sind.“

„Da ich das weiß, bleibe ich hier.“

„Verdammt noch mal, was soll das denn? Warum bleibst du in Los Angeles? Wir haben Schwierigkeiten in Burma und in Brasilien. Wir haben einen Mann in Istanbul verloren und suchen in Ankara immer noch nach einer Spur von George Morgan.“

„Dennis Crawford hat mich aufgesucht“, berichte Mike. „Jemand trachtet Patrick Layton nach dem Leben. Da Crawford keine Zeit hat, bat er mich, Layton zu warnen. Hältst du das für unwichtig, Johnnie?“

„Nein“, sagte Mclntire ernst. „Wenn Layton in Gefahr ist, musst du dich selbstverständlich um ihn kümmern. Aber lass dir nicht zu lange mit ihm Zeit, hörst du? Du musst mir so bald wie möglich wieder zur Verfügung stehen.“

„Ich kann mich ja in der Mitte auseinanderreißen.“

„Keine schlechte Idee. Tu das mal“, sagte Johnnie Mclntire und lachte boshaft.

„Du bist eben ein wirklich guter Freund“, erwiderte Mike sarkastisch.

„Halt mich auf dem Laufenden!“, verlangte der rothaarige Hüne. „Und grüß Patrick Layton von mir.“

„Kennst du ihn persönlich?“

„Ja. Wir wurden einander mal auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Cleveland vorgestellt. Ist ein brummiger, komischer Kauz. Verschroben und eigensinnig. Aber eine Kapazität auf seinem Gebiet. Deshalb hat sich auch das Umweltministerium an ihn gewandt.“

„Kannst du dir einen Grund vorstellen, warum man diesen Mann umbringen möchte?“, fragte Mike.

„Nein“, antwortete Johnnie Mclntire. „Nein. Beim besten Willen nicht.“

Sie legten gleichzeitig auf. Mikes Gedanken streiften Peggy Lone. So schnelllebig war die Zeit. Das Mädchen gehörte schon wieder der Vergangenheit an. Die Zukunft hieß Patrick Layton.

Mike holte seinen Smith & Wesson und schob ihn in den Hosenbund. Sonnengebräunt, in Jeans und Pulli, und mit Sandalen an den Füßen verließ er sein Zimmer. Man hätte ihn für einen Urlauber halten können.

Da er die Rechnung noch nicht verlangt hatte, wusste noch niemand, dass er die Absicht gehabt hatte, abzureisen. Folglich brauchte er auch jetzt keinem zu sagen, dass er noch eine Weile bleiben würde.

Er begab sich zum Parkplatz, schloss die Tür eines schilfgrünen Oldsmobile auf und rutschte hinter das Steuer. Layton war in Maywood zu Hause. Das gehörte genauso zu Groß Los Angeles wie Hollywood, Beverly Hills, Santa Monica oder Burbank.

Mike fuhr zwanzig Minuten, dann war er am Ziel. Laytons Heim konnte man nicht gerade als bescheiden bezeichnen. Das Haus im Bungalowstil stand auf einem großen Grundstück. Es gab Palmen, einen Tennisplatz und einen nierenförmigen Swimmingpool, in dem ein blondes Mädchen planschte. Unter einem malvenfarbenen Sonnenschirm stand ein Gartentisch. Ein Buch, eine Sonnenbrille und ein Sonnenhut lagen darauf. Mike setzte sich in den Schatten des Schirms und wartete, bis das Mädchen ihn bemerkte.

Sie war gertenschlank und trug einen kornblumenblauen einteiligen Badeanzug. Ihre Kraulbewegungen waren von anmutiger Grazie. Patrick Layton war nirgends zu sehen. Vermutlich scheute er die Sonne. Vielleicht gehörte er zu denen, die leicht einen Sonnenbrand bekamen.

„He!“, rief das blonde Mädchen plötzlich, ein wenig außer Atem. Ihre Stimme klang schroff. „Wer sind Sie? Was haben Sie hier zu suchen?“

„Mein Name ist Mike Borran“, sagte der CIA-Agent schmunzelnd. „Und ich genieße es, Ihnen beim Schwimmen zuzusehen.“

„Sie sehen nicht aus wie ein Spanner.“

„Ich bin auch keiner.“

Die Blonde schnellte aus dem Wasser. Wie silbrige Perlen glitzerten die Wassertropfen auf ihrer pfirsichweichen Haut. Sie war eine saubere, beeindruckende Schönheit. Trotz ihrer abweisenden Haltung hatte sie etwas Anziehendes an sich. Sie holte sich das weiße Badetuch, das über der Lehne des zweiten Stuhls hing.

„Haben Sie genug gesehen, Mr. Borran?“

„Ich würde Sie beleidigen, wenn ich ja sage“, erwiderte Mike.

Sie rubbelte ihr langes blondes Haar trocken. „Was führt Sie hierher?“, wollte sie wissen.

„Ich muss mit Mr. Patrick Layton sprechen. Er wohnt doch hier, oder?“

„Das hoffe ich. Sonst habe ich in einem fremden Pool gebadet“, sagte das Mädchen.

„Darf ich fragen, wer Sie sind?“

„Gillian Layton. Ich bin die Tochter von Patrick Layton.“

„Er kann mächtig stolz auf das sein, was er geschaffen hat“, sagte Mike lächelnd. „Wohnen Sie ständig hier?“

„Nein. Ich lebe in San Francisco.“

„Warum nicht hier?“

„Weil ich mich in Frisco freier fühle. Mein Vater kann sehr herrschsüchtig sein. Ich liebe ihn. Aber wenn es geht, wohne ich mit ihm lieber nicht unter einem Dach. Im Großen und Ganzen lebe ich nach dem Grundsatz: Komme selten, dann wirst du gelten.“

„Ist Ihr Vater zu Hause, Miss Layton?“

„Ja. Da kommt er schon.“

Mike blickte zum Haus. Über die breite Waschbetontreppe stieg ein weißhaariger Mann herunter. Er war groß, schlank und hatte eine weißen Kinnbart wie Konrad Lorenz. Seine Miene war nicht gerade freundlich. Er sah es offensichtlich nicht gern, wenn sich fremde Männer mit seiner Tochter unterhielten. Wie aber wollte er das verhindern, wenn sie in San Francisco war?

Mike erhob sich und ging dem Ornithologen ein paar Schritte entgegen. Er nannte seinen Namen und fragte, ob er den Wissenschaftler unter vier Augen sprechen könne.

„Warum unter vier Augen?“, fragte Patrick Layton trotzig.

„Ich denke, dass dies besser wäre“, sagte Mike mit einem kurzen Seitenblick auf Gillian.

„Ich habe keine Geheimnisse vor meiner Tochter, Mr. Borran. Sagen Sie, was Sie zu sagen haben.“

„Haben Sie Feinde, Mr. Layton?“, fragte Mike zunächst.

„Warum fragen Sie das?“, wollte Gillian Layton wissen.

„Weil jemand die Absicht hat, Ihren Vater zu ermorden“, antwortete Mike.

„Um Himmels willen!“, entfuhr es dem blonden Mädchen.

„Einen Moment!“, sagte Patrick Layton ernst. „Wie kommen Sie dazu, eine solche Behauptung aufzustellen, Mr. Borran?“

Mike sagte es ihm. Er erwähnte auch, dass er für die CIA tätig war, bestellte Grüße von Johnnie Mclntire und sagte, dass der Agency die Sicherheit des Ornithologen sehr am Herzen lag.

„Wann soll es passieren?“, fragte Gillian nervös. „Heute Abend? Mein Vater hat keine Feinde, Mr. Borran. Bestimmt nicht.“

„Ich kann für mich selbst sprechen, Gillian!“, sagte der Ornithologe ärgerlich. „Ja, es stimmt, ich habe keine Feinde. Aber ich habe auch kaum Freude unter den Menschen. Die meisten meinen es nicht ehrlich mit einem. Sie lügen, betrügen, übervorteilen einen, wo sie nur können. Wahre Freundschaft ist so selten wie ... wie Wasser in der Wüste, Mr. Borran.“

Mike nickte. „Da haben Sie allerdings recht, Mr. Layton. Können Sie mir ein Mordmotiv nennen?“

Patrick Layton schüttelte den Kopf. „Nein. Ich kenne keines. Und ich weigere mich, zu glauben, dass mir irgendjemand nach dem Leben trachtet. Warum sollte er? Ich tue keiner Fliege etwas zuleide. Ich kümmere mich nicht um anderer Menschen Angelegenheiten. Für mich gibt es nur meine Arbeit und meine Tochter.“

„Vielleicht steckt hinter Ihrer Arbeit das Motiv“, sagte Mike.

„Bestimmt nicht“, erwiderte Layton. „Ich bin davon überzeugt, dass die Information, die Sie erhalten haben, falsch ist.“

„Das hoffe ich. Aber man darf den Kopf nicht in den Sand stecken“, sagte Mike.

„Das tue ich nicht.“

„Was haben Sie für heute Abend geplant?“

„Gillian und ich werden nach Las Vegas fliegen. Von da geht es dann morgen weiter in den Grand Canyon. Ich habe da zu arbeiten.“

„Vielleicht wäre es vernünftiger, wenn Sie zu Hause blieben“, meinte Mike.

Layton warf ihm einen entrüsteten Blick zu. „Wie stellen Sie sich das vor? Meine Arbeit duldet keinen Aufschub. Ich bin damit ohnedies schon im Verzug. Ich muss morgen im Grand Canyon sein. Ich kann es mir nicht leisten, wegen des Bluffs irgendeines Verrückten zu Hause zu bleiben. Und im Übrigen lehne ich es ab, noch weiter über diesen Unsinn zu diskutieren. Nett von Ihnen, dass Sie sich um mich sorgen, Mr. Borran, aber glauben Sie mir, es ist wirklich nicht nötig.“

„Haben Sie sich in den letzten Tagen beobachtet oder verfolgt gefühlt?“, wollte Mike wissen.

„Nein. Überhaupt nicht.“

„Mir ist auch nichts aufgefallen“, schaltete sich Gillian Layton ein.

„Na also“, sagte der Ornithologe. „Wenn nicht einmal sie etwas bemerkt hat ...“

„Ich verstehe Ihre Bemerkung nicht“, sagte Mike.

„Ich arbeite als Privatdetektivin in San Francisco“, klärte ihn das blonde Mädchen auf.

„Ich habe also den besten Schutz zur Verfügung, den ich mir wünschen kann“, brummte Patrick Layton. „Was sollte mir in Gillians Nähe schon zustoßen?“

Sehr viel!, dachte Mike. Aber er behielt es für sich.

„Haben Sie irgendeinen handfesten Beweis dafür, dass man mir nach dem Leben trachtet, Mr. Borran?“, fragte der Ornithologe.

„Leider nein.“

„Dann wollen wir die Angelegenheit vergessen“, entschied Layton. Seine Miene ließ Mike wissen, dass da nichts mehr zu sagen blieb. Der CIA-Agent seufzte. „Tja, wenn Sie so sicher sind, dass Ihnen nichts zustoßen wird, kann ich nur hoffen, dass Sie damit recht behalten.“

„Ich passe schon auf meinen Vater auf, Mr. Borran“, versprach Gillian.

„Wenn Sie uns jetzt entschuldigen wollen“, schnarrte der Ornithologe. „Wir haben noch zu packen.“

„Ja“, erwiderte Mike höflich. „Ja, natürlich. Entschuldigen Sie die Störung.“ Er verabschiedete sich und ging. Aber er hätte es vor seinem Gewissen nicht verantworten können, sich einfach nicht mehr weiter um den Ornithologen zu kümmern. Der Mann war in Gefahr - wenn er es auch nicht wahrhaben wollte. Und Mike sah seine Aufgabe darin, das Leben dieses Wissenschaftlers zu schützen. Er kehrte zu seinem Wagen zurück, stieg ein, fuhr aber nur bis hinter die nächste Ecke. Dort stieg er aus, kehrte um und steuerte ein Restaurant an, das sich schräg gegenüber von Laytons Wohnsitz befand. Mike setzte sich an einen der vielen leeren Tische, die auf der Terrasse standen. Ein öliger Kellner wieselte heran. „Was darf es sein, Sir?“

„Bourbon“, sagte Mike. „Mit viel Soda und Eis.“

„Kommt sofort, Sir.“

Mike fragte sich, wie es nun weitergehen würde. Der Ornithologe hatte seine Warnung in den Wind geschlagen. Er würde mit seiner Tochter, der Privatdetektivin aus San Francisco, zum Airport fahren, eine Maschine besteigen und vermutlich nicht in Las Vegas ankommen.

Wie würde man versuchen, Patrick Layton auszuschalten? Es gab viele Möglichkeiten. Man konnte ihn aus dem Wagen während der Fahrt zum Flugplatz herausschießen. Er konnte mit dem Auto einen Unfall haben. Man konnte ihn auf dem Flugplatz erwischen. Man konnte ihm aber auch eine Bombe mit auf die Reise geben ...

Der Phantasie von Mördern war kaum eine Grenze gesetzt.

Mikes Bourbon kam. Er nahm einen Schluck davon. Der ölige Kellner zog sich zurück. Mike grübelte weiter, während er ab und zu einen Blick über die Straße warf. Layton und seine Tochter waren nun vermutlich gerade beim Packen. Es war noch nicht Abend. Sie konnten sich also ruhig Zeit lassen. Und auch Mike hatte Zeit. Aber mit einem Unterschied: Ihn quälte jede Minute, die verging.

Ein Mann trat zu ihm. Er zog den Stuhl zurück und setzte sich ohne Mikes Erlaubnis. Seine Rechte steckte in der Außentasche seines Leinenjackets. Es war Wiesel.

Mike sah ihn ärgerlich an. „Es gibt mindestens zehn freie Tische. Warum setzten Sie sich ausgerechnet zu mir? Wenn es Ihnen nichts ausmacht, würde ich gern allein sein.“

„Wie verschieden wir Menschen doch sind. Mir ist wiederum nach Gesellschaft.“

„Vielleicht kann der Kellner etwas für Sie tun.“

„Glaube ich kaum“, sagte Wiesel.

Die Hand des Mannes in der Tasche gefiel Mike Borran nicht. Er griff nach seinem Glas, um dem Fremden den Whisky ins Gesicht schütten zu können, falls dies erforderlich sein sollte.

„Was wollen Sie von mir?“, fragte der CIA-Agent misstrauisch.

„Zunächst einmal möchte ich, dass Sie wissen, dass mein Revolver auf Sie gerichtet ist.“

„Beinahe hatte ich mir das gedacht.“

„Und die Waffe ist nicht mit Gummikugeln geladen.“

„Würde auch gar nicht zu Ihnen passen, so ein humaner Zug“, ätzte Mike.

„Lassen Sie das Glas los!“, verlangte Wiesel.

„Darf ich nicht trinken?“

Zusammenfassung

Vogelfrei und ermordet
Unsichtbare Mission - Band 10

von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 109 Taschenbuchseiten.

Mike Borran, der Spitzenagent der CIA, hat seinen Fall in L.A. erfolgreich abgeschlossen und beabsichtigt, wieder nach Washington zu fliegen. Doch als ihm ein Kollege mitteilt, dass Patrick Layton, Beauftragter des Umweltministeriums und exzellenter Ornithologe, ermordet werden soll, er jedoch an einem anderen Auftrag gebunden ist, bleibt Borran in L.A., um Layton aufzusuchen. Aber der hört nicht auf die Warnung des Agenten und fliegt mit seiner Tochter nach Las Vegas.

Layton wird während des Fluges ermordet. Doch wer steckt hinter dem Mord? Und wird es weitere geben? Mike Borran macht diesen Auftrag zu seinem.

Details

Seiten
130
Jahr
2016
ISBN (ePUB)
9783738904130
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2016 (Juni)
Schlagworte
unsichtbare mission vogelfrei

Autor

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Titel: Unsichtbare Mission #10: Vogelfrei und ermordet